Kipchoge will mit dem Marathon im Prater Geschichte schreiben

Sport / 10.10.2019 • 20:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Eliud Kipchoge. apa
Eliud Kipchoge. apa

Wien Die Strecke im Wiener Prater wurde extra neu asphaltiert, bei beiden Wendepunkten eine kleine Steilkurve eingebaut, ein Elektroauto mit einprogrammierter Geschwindigkeit und 41 Topläufer sollen für das richtige Tempo sorgen – alles für Eliud Kipchoge. Sein Ziel? Als erster Mensch einen Marathon unter zwei Stunden rennen. Dadurch will Kipchoge zum Neil Armstrong der Leichtathletik werden.

„Es geht darum, Geschichte zu schreiben“, sagt der Kenianer vor seiner Mission am Samstag: „Als Erster einen Marathon unter zwei Stunden zu laufen – das wäre wie die Mondlandung. Es geht darum, ein Vermächtnis im Sport zu hinterlassen.“Für Kipchoges zweiten Angriff auf die Schallmauer über die klassischen 42,195 Kilometer wurde nichts dem Zufall überlassen. Schließlich muss der 34-Jährige ein Höllentempo hinlegen, um das Unmögliche möglich zu machen.

422 Mal nacheinander 100 Meter in etwa 17 Sekunden oder 42 Mal in Serie einen Kilometer in rund 2:50 Minuten laufen – das Vorhaben klingt verrückt. Doch Kipchoge ist von seinem Vorhaben überzeugt: „Ich glaube nicht an Grenzen. Einige Leute denken, es ist unmöglich. Ich weiß, dass es passieren wird. Wir werden beweisen, dass die Zweifler falsch liegen.“