Liensberger fehlte bei der Einkleidung

Sport / 11.10.2019 • 21:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Eva Pinkelnig war gefragte Autogrammschreiberin. gepa
Eva Pinkelnig war gefragte Autogrammschreiberin. gepa

VSV-Chef Hlebayna rechnet mit Lösung bis Montag.

Salzburg Ohne Katharina Liensberger ging in Salzburg die Einkleidung der österreichischen Skifamilie für den kommenden Winter über die Bühne. Die gute Nachricht zum Fall der 22-jährigen Vorarlberger Weltcupläuferin kommt vom Vorarlberger Verbandspräsidenten Walter Hlebayna: „Ich rechne mit einer Entscheidung bis Montag. Alle wollen, dass Katharina wieder Ski fährt.“ Hlebayna tauschte sich gestern anlässlich der Alpinsitzung des ÖSV in Anif mit Rennsportleiter Toni Giger aus: „So wie ich es vom Toni gehört habe, sollten die Parteien bald zu einer Einigung kommen. Es wird geredet und es geht was weiter.“ Liensberger fehlt nach dem Wechsel zum Skihersteller Kästle ein Vertrag mit einem Schuherzeuger, wie vom Skipool vorgegeben. Der ÖSV beharrt auf einer Rückkehr zum alten Ausrüster Rossignol.

Mit Skispringerin Eva Pinkelnig, Snowboarder Alessandro Hämmerle und Alpinfahrer Christian Hirschbühl waren gestern drei weitere Vorarlberger bei der Einkleidung in den Europark geladen. Im Zuge der Modenschau schlüpften die Skiasse erstmals in die Kollektion für die Saison 2019/20.

Rot dominiert

Die Rennanzüge bleiben unverändert rot-weiß-schwarz. Bei der Überbekleidung von Veith, Kriechmayr und Co. bleibt Rot die dominierende Farbe, Ausrüster Schöffel baute zudem Grautöne ein. Erfolge können künftig bunt gefeiert werden – die Ausgeh-Bekleidung der Ski-Damen ist rot, die der Herren grün. Die Nordischen tragen die WM-Renn­anzüge von Seefeld, die Bekleidung der Snowboarder ist bunt – und individuell.

Ein besonderes Highlight ist für die Sportler natürlich auch das Ausfassen eines neuen fahrbaren Untersatzes. „Wenn man sein neues Auto kriegt, das haben wir gerade abgeholt, das ist schon was Besonderes“, freute sich etwa Skispringer Stefan Kraft. Alle ÖSV-Sportler, die bei einer WM eine Medaille gewonnen haben, erhalten ein Auto.

Immer Zeit für ein Selfie: Snowboarder Alessandro Hämmerle.gepa
Immer Zeit für ein Selfie: Snowboarder Alessandro Hämmerle.gepa