Ein Ausrufezeichen

Sport / 13.10.2019 • 20:29 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bild mit Symbolcharakter: Langenegg mit Patrick Maldoner obenauf, DSV-Torjäger Cordeiro Soares für einmal am Boden.VN-Stiplovsek
Bild mit Symbolcharakter: Langenegg mit Patrick Maldoner obenauf, DSV-Torjäger Cordeiro Soares für einmal am Boden.VN-Stiplovsek

Langenegg feiert verdienten Heimsieg über Dornbirner SV.

Langenegg Vor dem Spiel gab es Applaus für verdiente Ex-Spieler (Günther Bechter und Andreas Röser), nach Spielschluss gab es weiteren Applaus. Pikanterweise jagt Röser als ehemaliger Langenegg-Torjäger (159 Tore in 236 Spielen) nun für Gegner Dornbirner SV dem Torerfolg nach. Schon acht Volltreffer verbuchte der Stürmer für den Tabellenführer der VN.at-Eliteliga. Dieses Mal aber blieb er blass, wie die gesamte Mannschaft. Am Ende feierten die Gastgeber einen 2:1-Erfolg und fügten dem Spitzenreiter die zweite Saisonniederlage zu.

Sehr diszipliniert

Das Spiel selbst nahm nur langsam Fahrt auf, weil der DSV einen ruhigen Spielaufbau versuchte und die Hausherren erst nach gut 20 Minuten mehr Druck auf den Gegner auszuüben vermochten. Dann aber hatte die Elf von Trainer Klaus Nussbaumer mehr Spielanteile, ohne sich aber wirklich große Chancen zu erarbeiten. So war es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Dornbirner ihr Kombinationsspiel nicht wie gewohnt aufzuziehen vermochten und in dem Langenegg sehr diszipliniert den Matchplan verfolgte und vor allem das Offensivduo Cordeiro Soares und Röser gut im Griff hatte.

Paukenschlag mit Wiederanpfiff

Mit einem Paukenschlag begann die zweite Hälfte. Gerade einmal 23 Sekunden waren gespielt, da legte sich Patrick Maldoner den Ball an der Eckfahne zurecht. Und weitere 20 Sekunden später zappelte der Ball im Netz. Langeneggs Abwehrchef Dominik Heidegger war per Kopf erfolgreich. Und Langenegg machte weiter Druck. Vor allem Kapitän Patrick Maldoner spielte groß auf. DSV-Trainer Roman Ellensohn reagierte mit einem Doppeltausch (Erhart/Schelling) und einer System­umstellung (57.). Doch Maldoner durchkreuzte die Pläne, schloss einen Angriff ganz cool ab und stellte auf 2:0 (61.).

Die DSV-Schlussoffensive brachte nur mehr den Ehrentreffer, auch weil Langenegg das Match klug zu Ende spielte. Für die Haselstauder war es die erste Auswärtsniederlage. VN-cha

„Ein verdienter Sieg, weil die Mannschaft den Plan sehr diszipliniert umgesetzt hat.“