Saisonabschluss mit Prestigeerfolg

Sport / 15.10.2019 • 18:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Daniel Geismayr (Bildmitte) gewinnt in einem spannenden Zielsprint und lässt auch Weltmeister Hector Leandro Paez Leon hinter sich. VERANSTALTER

Daniel Geismayr gewinnt Zentimeterduell bei Mountainbike-Marathon „Roc d‘Azur“.

Fréjus Einen mehr als versöhnlichen Saisonabschluss durfte Daniel Geismayr feiern. Der 30-jährige Vorarlberger feierte im letzten Rennen der UCI Marathon Series 2019 seinen ersten Saisonsieg, nachdem er zuvor beim M3-Marathon im Montafon Zweiter und zuletzt im französischen Ornans noch Vierter geworden ist. „Es war ein extrem spannendes Rennen“, erzählt der Dornbirner nach seiner Rückkehr aus Frankreich. Wie vor zwei Jahren triumphierte er beim Weltcup „Roc d‘Azur“. Dieses Mal im Sprint einer Sechsergruppe. „Ein Zentimeterfinale“, sagt Geismayr, der in der Vergangenheit bei knappen Entscheidungen oft Pech hatte oder wie zuletzt bei der WM durch einen Sturz, verursacht von einem Konkurrenten, ausgeschieden war. Dieses Mal aber sicherte sich der Vorarlberger die 1000-Euro-Siegprämie. Die Freude darüber war entsprechend groß. „Gut für den Kopf“, meinte er. „Es war ein cooles Rennen. Von Beginn an war ich in einer Spitzengruppe und bis ins Ziel ist dann eigentlich keiner abgerissen. Dieses Mal habe ich im Zielsprint dann alles richtig gemacht.“ Für Geismayr ist die Radsaison 2019 damit beendet. In den nächsten Wochen wird er das Fahrrad etwas auf die Seite stellen und sich trainingsmäßig vor allem mit Langlauf und Skitourengehen fit halten.

„Viele Trails und sehr anspruchsvoll. Im Sprint habe ich alles richtig gemacht.“

Daniel Geismayr, Mountainbike

Klare Ziele vor Augen

Seine Ziele für die Saison 2020 hat er schon fest im Auge. Das sind zum einen die großen Mountainbike-Events, wie die Weltmeisterschaft in der Türkei, die EM in Portugal und natürlich die nationalen Titelkämpfe. Zudem laufen derzeit die Verhandlungen mit dem Team Vorarlberg für eine weitere Saison. „Das Kitzsteinhorn reizt noch immer“, gibt er zu. Gerade auf der Straße bzw. am Berg sieht er bei sich noch mehr Potenzial. Deshalb hat er natürlich weiter ein Auge auf die Österreich-Rundfahrt. VN-cha