Ermittlungen gegen Reichelt eingestellt

Sport / 16.10.2019 • 20:07 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Innsbruck Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat die Ermittlungen im Rahmen der „Operation Aderlass“ gegen den Alpinskifahrer Hannes Reichelt eingestellt. Die Vorwürfe eines ehemaligen nordischen Servicemannes, wonach Reichelt über einen ehemaligen österreichischen Langlauftrainer Dopingmittel bezogen hätte, bestätigten sich nicht, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Auch, dass Reichelt sich bei dem deutschen Sportmediziner Mark S. nach Dopingmitteln erkundigt hätte, stimme nicht. Der Salzburger habe vielmehr aktiv an der Aufklärung der Vorwürfe mitgewirkt, indem er u. a. freiwillig seine Mobiltelefone herausgab, hieß es vonseiten der Staatsanwaltschaft. Bei deren Auswertung habe sich „keine bedenkliche Kommunikation“ zwischen Reichelt und anderen Personen ergeben. Außerdem wurden bei keiner im Zuge der Dopingermittlungen durchgeführten Hausdurchsuchungen Blutbeutel von Reichelt gefunden.