Noch keine Entscheidung in der Causa Liensberger

Sport / 16.10.2019 • 19:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Zumindest trainingsmäßig kann Vorarlbergs Sportlerin des Jahres 2018, Katharina Liensberger, derzeit wieder Vollgas geben. GEPA

Kommende Woche soll endgültig Licht ins Dunkel kommen.

Schwarzach Das Wichtigste vorweg: Katharina Liensberger trainiert seit Sonntag mit dem ÖSV-Slalomteam auf dem Gletscher. Die letzten Vorbereitungen auf die in Sölden (26./27. Oktober) beginnende Weltcupsaison laufen. Diesbezüglich gehen in der Causa um den angepeilten Skiwechsel der 22-Jährigen alle Parteien konform. Doch es gilt noch, die rechtlichen Voraussetzungen für die Startberechtung der Slalom- und Riesentorlauf-Spezialistin zu finden. Diesbezüglich erwartet Reinold Zitz, Geschäftsführer des Austria Ski Pools (ASP), für Anfang nächster Woche eine endgültige Lösung. „Alle wollen, dass Katharina skifährt“, bringt es Patrick Ortlieb, stellvertretender ASP-Vorstandsvorsitzer, auf den Punkt .
Bei Kästle verfolgt man die Entwicklungen laut Geschäftsführer Clemens Tinzl sehr genau und wartet auf Bewegungen seitens des Skiverbandes. Zumal man bei der Aufnahme in den Skipool ja davon Kenntnis gehabt habe, dass Kästle kein Komplettausrüster sei, also keine Skischuhe stellen könne. Dass es schließlich in einer derart verfahrenen Situation geendet habe, mache es für die Läuferin kurz vor Saisonstart nicht leichter.Jetzt gelte es, den gordischen Knoten so schnell wie möglich zu lösen. Damit sich der Kreis schließe und Liensberger das tun könne, was sie am liebsten tue: nämlich Ski zu fahren und Rennen zu bestreiten.