„Alles“

Sport / 21.10.2019 • 22:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Dornbirn zwischen Erklärungsversuchen und Ratlosigkeit.

Dornbirn Ein neuer Trainer, zwei neue Legionäre aus Übersee. Das ist es, was die Gerüchteküche des Dornbirner EC aktuell hergibt. Das ist fast schon mehr als auf dem Eis und in den Statements. Die 0:5-Niederlage in Villach war die zehnte in Serie und die vierte kräftige Abfuhr in dieser Erste-Bank-Liga-Saison. Das nächste Spiel in der Messeeishalle steigt am kommenden Sonntag, Gegner sind die Vienna Capitals.

Die Reaktionen aufseiten der Bulldogs nach der nächsten Pleite in Villach schwankten zwischen Erklärungsversuch und Ratlosigkeit. „Die ersten fünf, sechs Minuten haben wir gut gespielt“, meinte Trainer Jussi Tupamäki. „Dann haben wir Fehler gemacht, zwei Gegentore bekommen. Im zweiten Drittel haben wir zu viele Strafen genommen. Wir haben zwar gekämpft, aber ohne ein Tor kann man kein Spiel gewinnen.“ Stürmer Sam Antonitsch gab ein wenig konsterniert zu: „Wir waren zu schlecht, Villach zu gut. Mehr habe ich eigentlich nicht zu sagen.“ Was man besser machen müsste? „Alles.“

Positiv: Abwehr-Neuzugang Ramon Schnetzer erhielt mit 20:18 Minuten viel Eiszeit, stand bei keinem Gegentor auf dem Eis. Dafür brachte es der Schwede Olov Liss auf eine Minus-drei-Statistik, zudem war seine Eiszeit mit 14:10 Minuten (trotz verbriefter 23 Wechsel) sehr beschränkt. Liga-Schlusslicht in der Plus-minus-Bilanz ist jetzt Antti Kauppila mit minus 14.

Auch wenn die Gerüchte über eines Trainerwechsel und neue Legionären stimmen sollten: Die Saison ist für Dornbirn so oder so bereits Ende Oktober kaum mehr zu retten. Ein Platz unter den Top-Fünf muss trotz 33 ausstehender Runden als illusorisch betrachtet werden. Die Mannschaften auf den Plätzen sechs bis elf kämpfen im Anschluss an den Grunddurchgang in der Qualifikation um die letzten drei Playoff-Tickets. Die Vergabe der Bonuspunkte erfolgt in absteigender Reihenfolge mit 8, 6, 4, 2, 1, 0. VN-ko