Austrias neue „Kleider“

Sport / 21.10.2019 • 22:47 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Austria-Spieler fühlen sich im neuen Freizeitlook wohl. Im Bild mit Vorstandssprecher Bernd Bösch und Claus Bretschneider.Club
Die Austria-Spieler fühlen sich im neuen Freizeitlook wohl. Im Bild mit Vorstandssprecher Bernd Bösch und Claus Bretschneider.Club

Das frische Trikot der Grün-Weißen erinnert an Celtic.

Lustenau Im Schotten-Look will die Austria am Freitag (19.10 Uhr) im Heimspiel gegen Kapfenberg wieder die Zweikampfstärke und Power der letzten Wochen auf den Platz bringen. Grün-weiß-gestreift, ganz im Stile des schottischen Spitzenklubs Celtic Glasgow, ist der neue Dress der Lustenauer. Ganz im Sinne von Trainer Roman Mählich, dem zuletzt bei der Niederlage in Steyr in den Anfangsminuten bei seiner Mannschaft die „Basics“ ein wenig gefehlt haben. „Wir haben uns in den letzten Wochen den Respekt erarbeitet“, sagt der 48-Jährige selbstbewusst. Deswegen dürfe jedoch nicht ein Gang zurückgeschaltet werden. Vielmehr müssten die Spieler lernen, mit der neuen Situation umzugehen. „Ich bin überzeugt, dass wir das schnell hinkriegen“, blickt der Coach optimistisch in die Zukunft. Zumal ihm im Moment mit Christian Schilling auch nur ein Spieler langfristig ausfällt.

Das Gefühl eines Siegers kosten derzeit auch die Verantwortlichen der Austria aus. Zum einen bedeutet das Urteil des Oberlandesgerichts Innsbruck im Rechtsstreit um das Stadion – die VN berichteten – einen wichtigen Meilenstein. Gerade auch im Hinblick auf das neue Stadion, in dessen Planung auf die Lärm- und Lichtbelastung Rücksicht genommen wurde. Laut der Austria-Anwältin Oliva Lerch bleibt der klagenden Partei zwar noch die Möglichkeit, einen Abänderungsantrag an den Obersten Gerichtshof zu stellen – innert vier Wochen ab Zustellung des Urteils. In diesem müssten die Gründe dargelegt werden, warum die Behandlung durch den OGH entgegen der Ansicht des OLG Innsbruck doch wichtig und über den Anlassfall von erheblicher Bedeutung sein soll. Sollte sich das OLG noch umstimmen lassen, würde die Sache dann dem Obersten Gerichtshof vorgelegt werden.

Mit „Breddy‘s“ aus Wien konnte der heimische Zweitligist auch einen neuen Cosponsor gewinnen. Das Start-up-Unternehmen von Claus Bretschneider, der mit seiner Idee von Crossoverhosen u. a. 2017 auf der ISPO mit dem „Brand New Awards“ ausgezeichnet wurde, stattet die Lustenauer ab sofort nicht nur mit Freizeithosen aus, sondern bringt auch Sponsorgeld mit. Was die Laufzeit betrifft, gibt er sich vorerst noch kryptisch und meint nur: „Ich hoffe, dass es noch teurer wird, wenn die Mannschaft das Ziel Bundesliga erreicht.“ VN-cha