Glorreiche Helden des Schulsports

Sport / 22.10.2019 • 21:24 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Volley- und Faustballerinnen des BG Bregenz-Blumenstraße (oben), die Handballerinnen des BRG/BORG Dornbirn-Schoren (links) und das Tennisteam des BG Feldkirch-Rebberggasse. VN/Lerch
Die Volley- und Faustballerinnen des BG Bregenz-Blumenstraße (oben), die Handballerinnen des BRG/BORG Dornbirn-Schoren (links) und das Tennisteam des BG Feldkirch-Rebberggasse. VN/Lerch

Elf verschiedene Schulteams holten 18 Top-3-Platzierungen in neun Sportarten.

Dornbirn Exakt 12.325 Mädchen und Burschen haben im letzten Schuljahr in 26 verschiedenen Sportarten eines der Angebote im Rahmen des Schulsports genutzt. Nicht nur diese Zahlen, sondern ganz besonders die zahlreichen Spitzenplatzierungen sind es, die Christoph Neyer, im Landesschulrat für den Schulsport zuständig, und Fachinspektor Konrad Berchtold stolz machen. In rund 40 Bewerben auf Bundesebene oder international im Bodenseecup gab es für elf verschiedene Schulen vier Goldene, drei Silberne und elf Bronzene.

Herausragend dabei die Mädchen des BG Bregenz-Blumenstraße mit ihrem Triumph in der Volleyball-Schülerliga beim Bundesfinale in Dornbirn und dem Gewinn der Bronzemedaille, in fast identer Formation, bei den Schul Olympics im Faustball in Bregenz. Die weiteren drei Goldenen gingen auf das Konto der Handballerinnen des BRG/BORG Dornbirn-Schoren, des Tennisteam des BG Feldkirch-Rebberggasse und an die Sportmittelschule Bregenz-Schendlingen beim Bodenseecup der Leichtathleten.

Gleiche Bedeutung und Wichtigkeit

Für die Speerspitze des Vorarlberger Schulsports ist die erfreuliche Momentaufnahme Ansporn und Verpflichtung zugleich. „Wir betrachten es nicht als unsere primäre Vorgabe, in den einzelnen Sparten Spitzensportler auszubilden. Vielmehr erachten wir es als unsere Berufung, so viele Kinder wie möglich zu bewegen. Die schönste Belohnung für unsere Arbeit ist es, bei den Wettkämpfen die strahlenden Augen der Mädchen und Burschen zu sehen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, um welche Sportarten es sich handelt. Für uns hat jede Sportart die gleiche Bedeutung und Wichtigkeit“, betont Neyer.

Für Berchtold hat der Teamgedanke im Schulsport einen extrem hohen Stellenwert: „Der Schulsport soll nicht nur als Freude an der Bewegung oder Einstieg in eine Sportart verstanden werden, sondern in erster Linie soziale Kompetenz vermitteln. Zusammenhalt, Kameradschaft, Akzeptanz und Fairness werden dadurch gefördert.“

Als wesentlichen Erfolgsfaktor bezeichnen Berchtold und Neyer die Arbeit der Landesreferenten und Lehrer. „Die Begeisterung für den Sport und verschiedene Sportarten hängt sehr oft von den Lehrpersonen ab. Wir übernehmen die Organisation, die Begeisterung zur Teilnahme am Schulport muss aber von den Lehrern ausgehen.“ VN-JD