Nach bester Nachwuchs-EM wird bei Karate-WM in Chile Medaille anvisiert

Sport / 23.10.2019 • 14:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Österreichs Karate-Nachwuchs will in Chile Medaillen gewinnen. VERBAND

Im zerrütteten Land der Eskalationen wollen Karate-Talente für Ausbrüche der Freude sorgen.

Santiago de Chile Ausnahmezustand aufgrund sozialer Missstände herrscht in Chile vor den am Mittwoch beginnenden Nachwuchs-Weltmeisterschaften, aber Sportler, Betreuer und Fans werden in den Hotels abgesichert und gelangen vom Militär eskortiert in das Polideportivo Estadio Nacional. Für einen Ausbruch der Freude wollen dagegen Österreichs elf Athleten sorgen, die nach der erfolgreichsten EM aller Zeiten – in Aalborg (DEN) gewann das Karate-Austria-Team einmal Gold und dreimal Bronze – mit viel Selbstvertrauen auf die Tatami steigen werden.

Aufgrund der momentanen politischen Lage in Santiago mussten die Österreicher lange warten. Vor einer Stunde wurde bekannt, dass die WKF Cadets, Juniors und U21 wie vorgesehen mit den Kata Bewerben startet. Einzige Änderungen sind, dass die jeweiligen Bewerbe bis zu den Medaillenkämpfen abgeschlossen werden und das nur die Sportler und Betreuer in die Halle dürfen, die an diesem Tag im Einsatz sind. Alle anderen Sportler und Betreuer müssen in den Hotels sein. Zudem wird diese Nachwuchs-WM unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Und das sagt Gerhard Grafoner, Sportdirektor Karate Vorarlberg: „Von unserer Seite kann ich momentan sagen, dass alle österreichischen Sportler und Betreuer in einem (noch) relativ sicheren Viertel wohnen. Wir können raus und uns frei bewegen. Haben sehr gute Bedingungen für die Vorbereitung vorgefunden und starten motiviert in den morgigen Wettkampf.“