Österreichischer Skipool kündigt Vertrag mit Kästle

Sport / 23.10.2019 • 16:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Adriana Jelinkova wird in Sölden nach 22 Jahren die erste Kästle-Pilotin im Skiweltcup sein. Foto: Kästle/GEPA
Adriana Jelinkova wird in Sölden nach 22 Jahren die erste Kästle-Pilotin im Skiweltcup sein. Foto: Kästle/GEPA

Aus für den Skihersteller im Jahr 2021

Hohenems Kündigung für den Hohenemser Skihersteller Kästle durch den Österreichischen Skipool. Der Vertrag, im Mai dieses Jahres zwischen den Partnern abgeschlossen, wird mit 30. April 2021 beendet. Der Maßnahme dürfte der Ausrüstungsstreit um die Vorarlberger Weltcup-Rennläuferin Katharina Liensberger zugrunde liegen. „Anscheinend gibt es zu wenig Gründe, um uns fristlos zu kündigen“, kommentierte Kästle-Geschäftsführer Clemens Tinzl das große Zeitfenster bis zur Kündigung des Vertrags im Jahr 2021. Kästle will sich rechtliche Schritte vorbehalten. Tinzl: „Wenn man bedenkt, dass wir bereit sind, Hunderttausende Euros in den Rennsport zu investieren, mutet die Schritt des Skipools eigenartig an.“ Vertraglich festgehalten, so Tinzl weiter, ist eine erste Kündigungsmöglichkeit erst im Jänner.