Heiße Aufgabe gegen das Tabellenschlusslicht

Sport / 24.10.2019 • 20:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Christoph Freitag und Co. wollen auch den Tabellenletzten Kapfenberger SV zu Fall bringen. GEPA

Austria Lustenau empfängt am Freitagabend (19.10 Uhr) den Kapfenberger SV. Die Steirer kommen mit zwei Siegen in Folge im Gepäck ins Ländle.

Markus Krautberger

Lustenau Lässt man den Blick über die Tabelle der 2. Liga schweifen, möchte man vor dem Duell der Lustenauer Austria mit dem Kapfenberger SV von einer „gmahten Wiesn“ ausgehen. Die Steirer kommen zwar als Tabellenschlusslicht ins Ländle, haben aber in den letzten zwei Spielen voll punkten können (2:1 gegen Wacker Innsbruck, 2:0 gegen GAK) und ein starkes Lebenszeichen abgegeben. Deshalb ist man im Lager der Grün-Weißen gut beraten, die Partie gegen des KSV keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen. Was geschehen kann, wenn man es doch tut, hat die Elf von Austria-Trainer Roman Mählich vor einer Woche bei der 1:3-Auswärtsniederlage gegen Vorwärts Steyr am eigenen Leib erfahren. Denn da lief man vor allem in den ersten 30 Minuten ohne jegliche Spannung auf und verlor die Partie dann auch in diesem Zeitraum.

„Die Niederlage in Steyr hat Wirkung gezeigt, die Burschen haben im Training wieder einen Zahn zugelegt.“

Roman Mählich, Trainer Austria Lustenau

Für Mählich, der die Steyr-Partie gemeinsam mit der Mannschaft ausreichend analysiert hat, ist die erste Niederlage unter seiner Regie aber schon wieder abgehakt. Er attestierte seiner Truppe eine sehr gute Trainingswoche: „Die Niederlage hat Wirkung gezeigt, die Burschen haben im Training wieder einen Zahn zugelegt. Es waren gute Trainingseinheiten, jetzt heißt es, das Erarbeitete auch im Spiel zielführend und gewinnbringend umzusetzen.“

Lustenaus Neuzugang Simon Pirkl zeigte gegen Steyr trotz Niederlage eine überzeugende Vorstellung.Gepa
Lustenaus Neuzugang Simon Pirkl zeigte gegen Steyr trotz Niederlage eine überzeugende Vorstellung.Gepa

Defensive Stabilität

Die Ausrichtung seiner Mannschaft bleibt die gleiche, vor allem zuhause will man den Fans wieder guten Fußball bieten. Dennoch tüftelte der Trainer unter der Woche am Defensivverbund. 25 Gegentreffer in elf Spielen sind auch dem gebürtigen Niederösterreicher eindeutig zu viel. „Klar haben wir eine enorm starke Offensive. Aber es wird nicht immer gehen, dass die Angreifer alles treffen – siehe Steyr. Deshalb müssen wir auch versuchen, defensiv besser und stabiler zu agieren“, erklärt Mählich. Ob es dabei gegen den Kapfenberger SV zu einer Umstellung von 4er-Kette auf 3er-Abwehr kommt, lässt Mählich aber noch offen. Auch weil die Grün-Weißen nach seiner Krankheit wieder auf Linksfuß Darijo Grujcic zurückgreifen können. Neuzugang Simon Pirkl absolvierte in Steyr eine souveräne und starke zweite Halbzeit.

Fussball, 2. Liga

12. Spieltag

SC Austria Lustenau Kapfenberger SV Freitag

Planet Pure Stadion, 19.10 Uhr, SR Gmeiner (W)