Versöhnlicher Abschluss für Vorderland-Frauen

Sport / 28.10.2019 • 15:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Vorderlands Lena Rädler beim Kopfball, links Anna Bereuter (Nummer 28), die den Torreigen eröffnete. VN/STEURER

Im letzten Heimspiel des Jahres feierte die heimische Bundesligamannschaft einen 2:1-Erfolg über FC Südburgenland.

Röthis Und sie können es doch noch. Mehr als zwei Monate, exakt 70 Tage nach dem ersten Saisonerfolg am ersten Spieltag haben die Frauen des FFC fairvesta Vorderland ihren zweiten Sieg eingefahren. Just zum Abschluss der Heimspielserie gelang der Elf von Trainer Leandro Simonelli ein Befreiungsschlag. Dafür sorgten U-19-Teamspielerin Anna Bereuter und Claudia Schedler mit ihren Toren zum 2:1-Heimerfolg über das bisherige Überraschungsteam der Saison, den FC Südburgenland. Die Elf aus dem Osten hatte zuvor drei Spiele in Folge gewonnen, während der heimische Bundesligaklub sechs sieglose Partien bei nur einem Punkt und einem Torverhältnis von 2:13 zu verdauen hatte.
Vorderland aber begann die Partie sehr aggressiv und drückte von Beginn weg auf das Tempo. „Türöffner“ für den Sieg war am Ende ein Foul von Emily Köppel an Anna Bereuter (23.). Die Gefoulte trat selbst zum Freistoß an und traf aus gut 20 Meter ins Tor. Nur zwei Minuten später strich, nach einer Bereuter-Flanke, ein Kopfball von Eileen Campell knapp am Tor vorbei.

In Halbzeit zwei taten sich die Vorarlbergerinnen anfangs schwerer und mussten auch den Ausgleich hinnehmen. In der Schlussphase versuchte das heimische Team dann noch einmal alles und wurde für die Angriffslust belohnt. Claudia Schedler gelang mit einem angedachten Flankenball das letztendlich verdiente 2:1.

Jubel über zweiten Sieg in Folge für Rankweil

Zweiter Sieg in Folge, wieder zu Null und in der Tabelle einen Sprung auf Platz fünf gemacht. Die RW-Frauen feierten dank eines Treffers ihrer Schweizer Legionärin Sandra Aloi einen 1:0-Heimsieg über den Tabellendritten aus Spittal/Drau. Nun wartet zum Jahresabschluss noch die Partie bei Spitzenreiter Vienna. In der Vorarlbergliga stand Dornbirns Magdalena Anna Keck im Mittelpunkt. Erst gelang ihr ein Viererpack, dann sah sie Gelb-Rot.