Bregenz feiert vierten Sieg in Folge

Sport / 01.11.2019 • 22:20 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Vlatko Mitkov zeigte beim 27:25-Heimsieg gegen Schwaz eine starke Leistung und erzielte zwölf Tore.VN/hartinger
Vlatko Mitkov zeigte beim 27:25-Heimsieg gegen Schwaz eine starke Leistung und erzielte zwölf Tore.VN/hartinger

Burger-Truppe besiegt Schwaz zuhause mit 27:25.

Bregenz Das Ziel des österreichischen Rekordmeisters Handball Bregenz vor dem Match gegen den Tabellensechsten Schwaz war klar ein Heimsieg. Und genauso ging die Truppe von Bregenz-Trainer Markus Burger in die Partie. Angeführt von Vlatko Mitkov startete man wie aus der Pistole geschossen, ließ die Gäste überhaupt nicht in die Partie kommen und führte schnell mit 6:2 (10.). Am Ende des Spieles sollte sich genau diese starke Anfangsphase bezahlt machen. Denn die Tiroler waren der erwartet schwere Gegner, der sich nie hängen ließ. Im Gegenteil: Eine kurzzeitige Schwächephase der Hausherren nutzte die Mannschaft von Trainerfuchs Frank Bergmann eiskalt aus und kämpften sich wieder heran (8:7/20.). Doch Bregenz-Kapitän Lukas Frühstück und Co. besannen sich ihrer Stärke und konnten bis zum Halbzeitpfiff einen verdienten 14:10-Vorsprung in die Kabine bringen. Zum Start des zweiten Durchgangs ließen beide Teams ein Torfeuerwerk folgen. Die Partie wogte hin und her, Schwaz kam zwischenzeitlich auf zwei Tore heran (17:15/35.). In dieser Phase des Spiels zeigten die Handballer aus der Landeshauptstadt viel Moral und Charakter. Man hielt eisern dagegen, das Goalie-Duo Goran Aleksic und Ralf-Patrick Häusle zeichnete sich mehrmals aus und im Angriff setzten sich Mitkov und Jospin Juric-Grgic in Szene. Dass es kurz vor Spielende nochmals spannend wurde für die rund 1000 Zuschauer in der Handball-Arena Rieden, verdankte Schwaz Tormann Florian Deifl, der einen Siebenmeter gegen Mitkov (52./24:22) hielt. Zum Glück für das Burger-Team wiederholte Häusle (54.) eine Minute später das Kunststück auf der Heimseite. Als dann Mitkov den entscheidenden Treffer zum 25:22 (56.) erzielte kannte der Jubel keine Grenzen. Bregenz-Coach Burger musste dennoch durchschnaufen: „Pflichtsiege – eindeutig die schwersten Siege. Nie hinten liegen und am Ende doch nochmal zittern, das ist natürlich nicht fein. Der Schlüssel zum Sieg war sicher die starke Anfangsphase. Die hat uns viel Auftrieb für den Rest der Partie gebracht.“ VN-MKR

„Der Schlüssel zum Sieg war sicher die Anfangsphase. Die hat uns viel Auftrieb gebracht.“