Rote Teufel verlieren in allerletzter Sekunde mit 26:27

Sport / 01.11.2019 • 22:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ivan Horvat erzielte neun Treffer für den HC Hard in Bärnbach/Köflach.VN/Köss
Ivan Horvat erzielte neun Treffer für den HC Hard in Bärnbach/Köflach.VN/Köss

Bärnbach Zum Auftakt der Rückrunde in der spusu Liga unterliegt der arg ersatzgeschwächte Handball-Vizemeister ALPLA HC Hard bei Aufsteiger HSG REMUS Bärnbach/Köflach durch ein Gegentor in der Schlusssekunde mit 26:27 (10:13). Ohne die drei verletzten bzw. kranken Nationalspieler Dominik Schmid, Gerald Zeiner, Boris Zivkovic sowie Legionär Nejc Zmavc reisten die Harder Eurofighter an Allerheiligen in die Weststeiermark. Im Bärnbacher Hexenkessel gingen die Vorarlberger nach sechs Minuten durch einen Doppelschlag von Tine Poklar mit 3:1 in Führung. Doch HSG-Torhüter Jovo Budovic erwischte einen Sahnetag (5:5/10. Minute). Die Harder Angreifer scheiterten immer wieder am 28-jährigen Serben. Allein in Durchgang eins zehn Mal. So spielten die Gastgeber in den folgenden zehn Minuten einen Vier-Tore-Vorsprung (10:6) heraus. Im zweiten Durchgang blieben die Hausherren am Drücker, zudem mussten die Harder Tine Poklar verletzungsbedingt vorgeben. Dennoch kämpfte man sich Stück für Stück heran und wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff stand es plötzlich 26:26, als Ivan Horvat traf. Doch mit der Sirene gelang dem Aufsteiger durch Jadranko Stojanovic mit einem Empty-Net-Tor das vielumjubelte 27:26. „Wir hatten im Angriff zu wenig Biss und zu viele Chancen liegen lassen“, so das Harder Urgestein Luca Raschle nach dem Match.