2:3 – Rückschlag für Austria Lustenau

Sport / 03.11.2019 • 19:36 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Die Mählich-Elf unterliegt Wacker Innsbruck.

Markus Krautberger

Lustenau Der Termin am Sonntagvormittag schmeckt den Lustenauern überhaupt nicht. Vier mal gespielt, dreimal verloren. Dabei lieferte die Elf von Austria-Trainer Roman Mählich, der statt des verletzten Tormanns Kevin Kunz Domenik Schierl brachte, diesmal gegen Wacker Innsbruck eine über lange Zeit starke Leistung. Doch auch die Gäste aus Tirol zeigten, dass der 1:0-Cupsieg über den Wolfsberger AC unter der Woche keine Eintagsfliege war. Und die Mannschaft von Wacker-Coach Thomas Grumser war vor dem Tor eiskalt. Mit dem ersten Schuss gingen die Gäste durch Rpahel Galle (4.) in Führung. Die Hausherren, angetrieben von 2200 Zuschauern im Planet Pure Stadion, waren weniger zielsicher. Thomas Mayer (5.) scheiterte mit einem Weitschuss an Innsbruck-Goalie Wedl, Sebastian Feyrers Kopfball (20.) kratzte Verteidiger Stefan Meusburger von der Linie und Matthias Morys (30.) brachte den Ball nicht an Wedl vorbei. Zudem streifte ein Kopfball von Ronivaldo (37.) nach herrlicher Flanke von Thomas Lageder nur die Querlatte. Innsbruck hingegen blieb im Umschaltspiel immer gefährlich. Und genau aus einem Konter heraus schlugen die Gäste zum Start der zweiten Halbzeit gnadenlos zu. Atsushi Zaizen (49.) stellte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze auf 2:0 für Wacker. Danach dauerte es bis zur 63. Minute, ehe Austrias Goalgetter Ronivaldo zur nächsten Chance kam. Doch Meusburger vereitelte den Torschuss des Brasilianers in letzter Sekunde. Im Gegenzug versetzten Zaizen (63.) der Austria mit seinem zweiten Tor zum 3:0 den nächsten Nackenschlag.

Aufholjagd nicht belohnt

Eigentlich war die Partie gelaufen, doch der eingewechselte Amoy Brown (71.) ließ mit seinem Abstaubertor nochmals Hoffnung aufkeimen. Und als ein Kracher von Morys (77.) nur knapp das Gehäuse verfehlte ging ein Ruck durch das Team. Eine wunderbare Kombination über die linke Seite, bei der Alexander Ranacher (84.) eine Canadi-Flanke per Volley zum Anschlußtor versenkte, brachte das Planet Pure Stadion nochmals zum Beben. Alle, bis auf rund 150 mitgereiste Innsbruck-Fans, wollten nun den Ausgleich sehen. Doch es wollte nicht sein, auch weil Canadis Freistoß (90.+3) das Ziel zu deutlich verfehlte. Damit erleiden die Austrianer eine Rückschlag im Kampf um den Anschluss an die Tabellenspitze. „Wir waren über 90 Minuten die bessere und aktivere Mannschaft. Aber wir kassieren zu leicht Gegentreffer. Und leider können wir diese nicht immer kompensieren. Heute waren drei Stück einfach zu viel,“ analysierte Mählich die Niederlage.

Machbares Cup-Los für die Austria

Im ÖFB-Cup-Viertelfinale empfängt die Austria am 8./9. Februar des nächsten Jahres die WSG Tirol im Planet Pure Stadion. Die weiteren Begegnungen: St. Pölten gegen Wacker Innsbruck, LASK Linz empfängt Sturm Graz und SKU Amstetten bekommt es zuhause mit RB Salzburg zu tun.

„Wir kassieren zu leicht Gegentreffer. Leider können wir diese nicht immer kompensieren.“