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Sport / 03.11.2019 • 22:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Fivers waren von den Roten Teufel aus Hard nicht zu halten.Gepa
Die Fivers waren von den Roten Teufel aus Hard nicht zu halten.Gepa

Alpla HC Hard verliert drittes Heimspiel in Folge.

Hard Beim österreichischen Vizemeister ist aktuell mächtig Sand im Getriebe. Der Alpla HC Hard verliert gegen die Fivers Margareten mit 24:29 (8:17), kassiert somit die dritte Niederlage in Folge. Zudem ist man nun auch schon seit drei Heimspielen nicht mehr siegreich gewesen. Zwar startete die Mannschaft von Hard-Trainer Klaus Gärtner gut in das Spiel, weil vor allem Ivan Horvat fünf Mal traf (13./6:8). Doch mit Fortdauer der Partie machte sich das Fehlen von Dominik Schmid, Gerald Zeiner und Nejc Zmavc bemerkbar. Zudem mussten Boris Zivkovic und Tine Poklar angeschlagen ins Match gehen. An diesem Abend zu viel, um gegen den Tabellenführer bestehen zu können. Die Fivers, ohne Routinier Vitas Ziura ins Ländle gereist, waren einfach zu abgeklärt, auch weil die Abwehr der Hausherren sich zu wenig aggressiv präsentierte. So kam es zu einer insgesamt desolaten ersten Halbzeit und die Roten Teufel schlichen mit einem 8:17-Rückstand in die Kabinen.

Große Enttäuschung

Im zweiten Durchgang fehlte den Hardern vor den Augen von Österreichs Teamchef Ales Pajovic weiter die Durchschlagskraft, einzig Goalie Thomas Hurich stemmte sich mit etlichen Glanzparaden gegen die Wiener und verhinderte eine weitaus gröbere Heimniederlage. Auch die zehn Tore von Ivan Horvat änderten nichts am Ausgang der Partie. „Es war eine verdiente Heimpleite. Ich bin ein wenig ratlos, wir waren total verkrampft. Im Angriff eindeutig zu viele Fehler gemacht, dazu haben wir defensiv keine Zugriff bekommen,“ klagte ein enttäuschter Harder Cheftrainer nach dem Spiel.

„Verdiente Niederlage. ich bin ein wenig ratlos, wir haben total verkrampft agiert.“