VEU knackte Cortina, unterhaltsame Wälder

Sport / 03.11.2019 • 21:52 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Stürmer Robin Soudek steuerte beim 2:0-Erfolg der VEU Feldkirch gegen Cortina zwei Vorlagen bei.vn/Stiplovsek
Stürmer Robin Soudek steuerte beim 2:0-Erfolg der VEU Feldkirch gegen Cortina zwei Vorlagen bei.vn/Stiplovsek

Erfolge für Feldkirch, EC Bregenzerwald und Lustenau.

Feldkirch, dornbirn „Das war ein großer Sieg für uns“, freute sich Feldkirch-Trainer Patrice Lefebrve nach dem 2:0-Heimerfolg gegen Cortina. Für die Italiener, die in den letzen elf Spielen immer gepunktet haben, war es die erste Niederlage in dieser AHL-Saison nach 60 Minuten. „Wir haben sehr solid verteidigt, auch gute Chancen kreiert. Wir waren aber auch glücklicher“, meinte Lefebrve. Die VEU drückte dem Spiel von Beginn weg den Stempel auf, der erste Block mit Dylan Stanley, Robin Soudek und Kevin Puschnik spielte sich gute Chancen heraus. Steven Birnstill nützte das dritte Powerplay zur 1:0-Führung, Stanley erzielte eine Sekunde vor der Schlusssirene das 2:0 (60.) ins leere Cortina-Tor. Pate des Sieges war Torhüter Alex Caffi, der vor allem im letzten Drittel Schwerarbeit verrichtete.

Einen unterhaltsamen Schlagabtausch lieferten sich der EC Bregenzerwald und das Farmteam des KAC. Beim 5:4-Erfolg der Cracks von Markus Juurikkala legte Klagenfurt – mit den aktuellen Nationalteamspielern Florian Vorauer und Lukas Haudum, aber ohne den an einer Zerrung laborierenden Ländle-Stürmer Dennis Sticha im Kader – zum 1:0 (8.) und 4:3 (47.) vor, die Wälder hatten aber immer die passende Antwort. Giovanni Vogelaar traf zum 1:1 (25.) und 2:1 (37.), Stefan Söder (41.) war für die 3:2-Führung verantwortlich. Das 4:4 (53.) ging auf das Konto von Daniel Ban, Kapitän Jürgen Fussenegger stellte den 5:4-Erfolg (57.) sicher. „Es war ein sehr enges Spiel gegen einen guten Gegner“, fand Doppeltorschütze Vogelaar. „Es ging ständig hin und her. Wenn wir ein Tor geschossen haben, haben wir den nächsten Wechsel etwas zu leicht genommen und wurden dafür sofort bestraft. Aber zum Schluss hat Fussi das entscheidende Tor geschossen, also ist alles gut.“

Der EHC Lustenau war nach der 2:4-Niederlage bei den Vienna Capitals Silver bei den Steel Wings Linz auf Wiedergutmachung aus. Das Team von Christian Weber agierte vom ersten Bully weg dominant, feierte am Ende einen glatten 7:0-Erfolg. Dominic Haberl eröffnete mit einem Doppelpack (7./18.), Elias Wallenta (32.) und Martin Grabher Meier (34.) legten nach, die Treffer sechs und sieben gingen wieder auf das Koto von Wallenta. Torhüter Lukas Reihs wehrte 22 Schüsse der Linzer ab, ihm gelang gleich in seinem ersten AHL-Saisoneinsatz ein Shut-out. do-ko