„Eigentlich bin ich ein Spätstarter“

Sport / 04.11.2019 • 22:19 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Salzburg 15 Spiele, 24 Punkte. Mit neun Toren und 15 Assists ist der Dornbirner Salzburg-Export Raphael Herburger in der Punkteliste der Erste Bank Eishockeyliga die Nummer eins. Zusammen mit den Linienkollegen Thomas Raffl (13/10) und John Hughes (6/16) war der 30-jährige Stürmer bisher fast für die Hälfte der Tore beim Tabellenführer verantwortlich.

Warum läuft es seit Saisonbeginn so gut?

Herburger Darüber sind alle verwundert und fragen, was los ist. Ich bin ja eigentlich ein Spätstarter. Aber das Umfeld in Salzburg ist perfekt, der neue Trainer passt sehr gut zu uns, die Harmonie in der Mannschaft stimmt. Es ist schade, dass jetzt eine Pause kommt.

Es scheint mit den Linienpartnern Thomas Raffl und John Hughes sehr gut zu funktionieren, die 23 bzw. 22 Punkte auf dem Konto haben.

Herburger Johnny, Thomas und ich haben mehr oder weniger blinde Laufwege. Mit Johnny spiele ich schon länger zusammen, Thomas war bisher nur Partner in der Nationalmannschaft. Wir genießen unsere Freiheiten auf dem Eis. Thomas ist der Turm vor dem Tor und liest das Forechecking perfekt, Johnny ist der Spielmacher. Und ich mache ein bisschen von allem, defensiv und offensiv. Im Powerplay sind wir schwer zu stoppen.

Wie wird die Pause genutzt?

Herburger Ich mache ein paar Tage Heimaturlaub im Hotel Mama in Dornbirn. Da stehen Familienbesuche bei Oma, Opa und Bruder an, es soll gemütlich werden.

Was sagen Sie zum misslungenen Saisonstart des Exklubs Dornbirn, in acht Tagen auch der nächste Gegner von Salzburg?

Herburger Die haben es im Moment sehr schwer. Es war der erste Umbruch nach der Ära von Dave MacQueen. Obwohl er als Trainer in der Kritik gestanden ist, hat er immer ein gutes Team zusammengestellt. Drei Legionäre weniger verpflichten zu können, hat Dornbirn und Innsbruck besonders betroffen. Der neue Trainer wird diese Woche sicher nutzen, wir werden nach der Nationalteampause nächste Woche andere Bulldogs sehen. vn-ko