Ferrari wehrt sich gegen die Vorwürfe

Sport / 05.11.2019 • 21:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Scuderia soll sich mit einem Trick Vorteile verschafft haben.

AUSTIN Die Vorwürfe der Konkurrenz gegen Sebastian Vettels Ferrari-Rennstall wiegen schwer. Haben sich die Italiener in der Formel 1 lange Zeit durch einen Trick bei der Benzin-Einspritzung in den Motor einen entscheidenden Vorteil verschafft? Genau das legte zumindest Red-Bull-Pilot Max Verstappen nach dem Großen Preis der USA nahe und warf der Scuderia ganz offen Betrug vor. Während Vettel in Austin schwieg, verteidigte Teamchef Mattia Binotto den angeblich unschuldigen Rennstall. „Diese Kommentare sind völlig falsch, sie sind nicht gut für den Sport, und jeder sollte etwas vorsichtiger sein“, sagte Binotto, der ein Fehlverhalten seines Teams bestritt und „sehr enttäuscht“ über die Anschuldigungen war. Verstappen hatte den Rivalen zuvor attackiert und gesagt: „Das bekommst du, wenn du aufhören musst zu schummeln.“

Im Fahrerlager fiel auf, dass die Ferrari-Wagen im Gegensatz zu den Vorwochen auf den Geraden langsamer unterwegs waren. „Wir haben uns die Daten angesehen. Ihre Höchstgeschwindigkeit sieht ganz anders aus als bei den letzten Rennen“, sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Woran das wirklich liege, könne er aber nicht konkret sagen und wollte sich an Schummel-Vorwürfen nicht beteiligen. Binottimachte andere Dinge, wie fehlenden Grip, für das schlechtere Abschneiden verantwortlich.