Planungsprozess dauert wohl ein Jahr

Sport / 05.11.2019 • 20:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Lustenau Der Spatenstich für den Neubau des neuen „Wohnzimmers“ für die Lustenauer Austria, sprich Planet Pure Stadion, kann noch dauern. Diese Vermutung ist nach dem Treffen von Lustenaus Bürgermeister Kurt Fischer mit hochrangigen Beamten im Landhaus zulässig. So spricht der Gemeindechef danach von einer nochmaligen Überarbeitung des Entwurfs des Architekten Bernardo Bader aus dem Bregenzerwald und seines Südtiroler Kollegen Walter Angonese. Dabei gehe es auch darum „Einsparungspotenziale zu suchen“ und „gewisse Dinge zu präzisieren“. Deshalb wollte sich Fischer auch auf keine Termine festlegen lassen. Er selbst jedenfalls spricht von einem „Riesenprojekt, in dem dem Land ein wichtige Rolle zukommt“ und davon, dass die Generalplanung „in Kürze“ vergeben werden soll. Nach der internen Projektsitzung werde die Vergabe vorbereitet. Der Planungsprozess selbst werde zumindest ein Jahr in Anspruch nehmen. Zu lange für die Grün-Weißen, die im Frühling 2020 die Lizenzunterlagen einreichen müssen – und dabei wohl auch einen etwaigen Bundesliga-Aufstieg im Hinterkopf haben. Da macht der zwingend vorgeschriebene überdachte Gästesektor ebenso Kopfzerbrechen wie die Nennung eines Ausweichstadions. VN-cha