Eishockey: Stanley machte dem EHC den Garaus

Sport / 07.11.2019 • 23:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Dylan Stanley war mit zwei Toren der Feldkircher Matchwinner beim 3:2-Erfolg nach Penaltys im Derby gegen Lustenau.

VEU gewann das Derby gegen den EHC nach Penaltyschießen 3:2.

Feldkirch Packendes erstes Vorarlberger Eishockeyderby zwischen der VEU Feldkirch und dem EHC Lustenau im Rahmen der Gruppe West in der österreichischen Meisterschaft. Nach 60 Minuten stand ein 2:2 auf der Anzeigetafel, im Penaltyschießen sicherten Dylan Stanley und Steven Birnstill dem Heimteam einen 3:2-Erfolg. Feldkirch baute damit in der Tabelle die Führung nach drei Spielen mit sechs Punkten aus, der EHC hält nach zwei Partien bei vier Zählern. Die Sieger und der beste Zweitplatzierte der drei Gruppen ziehen direkt ins Halbfinale ein.

Torumrandung war im Weg

Bei der VEU fehlte Gregor Pilgram in der Aufstellung, der EHC musste die erkrankten Stammkräfte David Slivnik, Anton Johansson und Martin Grabher Meier vorgeben. Lustenau startete trotzdem besser ins erste Vorarlberger Duell dieser Saison, Elias Wallenta scheiterte in Minute drei mit einem Alleingang an VEU-Torhüter Alex Caffi. Chris D‘Alvise ließ in der Folge zwei gute Chancen aus, bei Feldkirch waren es wie fast immer Stanley und Robin Soudek, die für Gefahr sorgten. Den ersten Treffer verbuchte dann auch der Hausherr: Steven Birnstill knallte den Puck im Powerplay an die Torumrandung, Robin Soudek vollendete zum 1:0 (13.). Lustenau schrieb in der 22. Minute an, Elias Wallenta schloss einen schöne Kombination nach Vorarbeit von Timo Demuth und Lukas Haberl zum 1:1 ab. Feldkirch wusste die Antwort wiederum in Überzahl: Nach mehreren ausgelassenen Einschussmöglichkeiten war Stanley mit der 2:1-Führung (26.) zur Stelle. Der EHC drückte aber aufs Tempo, Mark Hurtubise (29.) scheiterte mit einem Pfostenschuss, D‘Alvise fand in Unterzahl in Caffi seinen Meister. Jordan Pfennich, der in der vergangenen Saison noch das VEU-Dress trug, fälschte dann einen Schuss von Albert Krammer zum 2:2 (39.) ins VEU-Tor ab.
Im letzten Drittel suchten beide Teams die Entscheidung, aber Puschnik, zweimal Soudek (darunter ein Penalty), Fabian Scholz auf der einen, sowie D‘Alvise auf der anderen Seite waren nicht in der Lage, im Spiel für weitere Tore zu sorgen. In der Overtime ließ der EHC ein Powerplay aus, im Penaltyschießen verwandelten Stanley und Birnstill, während Colin Long und Hurtubise vergaben. „Das war ein gutes Spiel für die Fans“, meinte VEU-Trainer Patrice Lefebvre. „Wir haben nicht unsere beste Leistung abgeliefert, nehmen den Sieg als das Positive mit.“ Pendant Christian Weber sah ein sehr gutes Derby: „Beide Teams haben alles gegeben. Es war sehr ausgeglichen, hätte auch auf die andere Seite ausgehen können.“ Do-Ko