Starker LASK zerlegt Eindhoven

Sport / 07.11.2019 • 23:08 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Dominik Ranftl jubelt nach seinem Treffer zum Ausgleich. Danach lief die Tormaschinerie der Linzer.ap
Dominik Ranftl jubelt nach seinem Treffer zum Ausgleich. Danach lief die Tormaschinerie der Linzer.ap

Linzer sind nach 4:1-Erfolg auf Sechzehntelfinalkurs.

Linz Der LASK ist wieder voll im Aufstiegsrennen in der Europa-League. Österreichs Vizemeister feierte nach einem 0:1-Pausenrückstand einen klaren 4:1-Heimsieg und bleibt damit auch im zweiten Duell mit Eindhoven unbesiegt.

Dabei hätte die Partie für die Linzer gar nicht schlechter beginnen können. James Holland blockte eine Dumfries-Hereingabe völlig unnötig mit der Hand knapp außerhalb des Strafraums ab, der rumänische Schiedsrichter Radu Petrescu zeigte trotzdem auf den Elfmeterpunkt. Video-Schiedsrichter gibt es in der Europa League in der Phase keinen. Schwaab nahm das Geschenk an, verwandelte trocken, für ÖFB-Teamgoalie Alexander Schlager war nichts zu halten. Die Gastgeber zeigten sich vom frühen Rückstand aber unbeeindruckt. Die Partie entwickelte sich genau umgekehrt zu jener in den Niederlanden, wo noch PSV den Ton angegeben, aber das Tor nicht getroffen hatte. Diesmal fehlte den Linzern vorerst in mehreren Situationen die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. PSV lauerte fast ausschließlich auf Konter, kam vor der Pause aber abgesehen vom Elfmeter zu keiner einzigen Einschussmöglichkeit.

Das änderte sich nach Wiederbeginn. Deutlich mehr vom Spiel hatten nach wie vor die Hausherren. Über den starken Marvin Potzmann, Marko Raguz und glücklich von einem PSV-Fuß kam Ranftl im Strafraum zum Abschluss und bezwang den PSV-Schlussmann. Dann klärte Rosario bei einem Potzmann-Schuss auf der Linie. Das 2:1 war aber nur aufgeschoben. Die Linzer schalteten perfekt um, Zoet konnte einen Goiginger-Schuss noch parieren, war gegen den Volley-Abstauber von Frieser aber machtlos. Für den Schlusspunkt sorgte der Brasilianer Klauss. Die Hoffenheim-Leihgabe traf erst nach Ranftl-Flanke und dann auch noch nach Goiginger-Hereingabe jeweils per Kopf. Das Tor zum Sechzehntelfinale ist damit offen.

„Das ist eine Sternstunde, die Mannschaft hat grandios gespielt. Ich bin sprachlos.“