Großes Anliegen Mädchenfußball

Sport / 10.11.2019 • 20:51 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
VFV-Sportdirektor Andreas Kopf.
VFV-Sportdirektor Andreas Kopf.

Bregenz VFV-Sportdirektor Andreas Kopf will mit dem ersten VFV-Frauenfußballtag am 16. November (8.30 bis 17.15 Uhr) den Fokus innerhalb der Vereine noch mehr auf den Mädchenfußball lenken. Dabei hofft er auf großes Interesse, um die Anliegen sowohl sportlicher als auch körperlicher Art auf breiter Basis diskutieren zu können. Welche Ziele Kopf in Sachen Frauenfußball noch hat, erklärt er im Gespräch mit den VN.

Was soll durch den ersten Frauenfußballtag in Vorarlberg bewirkt werden?

Kopf Seitens des Fußballverbandes wollen wir künftig ein Mal pro Jahr als Impulsgeber auftreten und dabei Trends und Entwicklungen aufzeigen. Dabei wollen wir die Ideen für eine Weiterentwicklug auf breiter Basis diskutieren. Wir erhoffen uns zusätzliche Motivation für die Arbeit in den Vereinen. Die Funktionäre sollen den Mehrwert für einen Klub durch die Förderung von Mädchen erkennen. Außerdem möchten wir aktuelle ÖFB- und VFV-Projekte wie etwa „Mädchen am Ball“ zeigen und weiterentwickeln.

Wer soll sich diesbezüglich angesprochen fühlen?

Kopf Vor allem Vereinsfunktionäre sowie alle aus dem Trainingsbereich, aber auch Eltern, Spielerinnen und Interessierte des Frauenfußballs, mit und ohne Trainerausbildung. In den Vereinen gibt es ja die Frauenbeauftragten bzw. Sektionsleiter Frauen. Aus meiner Sicht ist für sie eine Teilnahme fast verpflichtend.

Welche Pläne gibt es seitens des Fußballverbandes VFV, die heimischen Talente noch mehr zu fördern?

Kopf Wir wollen unsere Bemühungen im Bereich der Sichtung, Förderung und Ausbildung talentierter Mädchen weiter intensivieren und arbeiten daran, den Bereich der Mädchenauswahlteams auf das Niveau eines landesweiten Mädchenleistungszentrums zu heben. Dafür sind auch finanzielle Anstrennungen notwendig. Zudem müssen wir auch die Basis der in Vorarlberg fußballspielenden Mädchen vergrößern.