Moralinjektion nach Negativserie

Sport / 10.11.2019 • 21:54 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Selbst mit einer unerlaubten Beinabwehr kann Philipp Moritz die Granate von Ivan Horvat auf das Granzer Tor nicht vereiteln. GEPA
Selbst mit einer unerlaubten Beinabwehr kann Philipp Moritz die Granate von Ivan Horvat auf das Granzer Tor nicht vereiteln. GEPA

Alpla HC Hard gelingt Befreiungsschlag mit 34:30-Auswärtserfolg in Graz.

Graz Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie konnte der Alpla HC Hard eine Woche vor dem Europacuphinspiel in Spanien den gordischen Knoten durchschlagen. Zum Abschluss des zwölften Spieltages im Grunddurchgang der Spusu Liga setzten sich die Roten Teufel vom Bodensee bei Graz mit 34:30 durch. Nach einer ausgeglichenen Startphase setzte sich die Equipe von Cheftrainer Klaus Gärtner von 9:8 (18.) mit einem 10:4-Lauf auf 19:12 (29.9 ab und kontrollierte das Geschehen. Nach Wiederbeginn zeigten die Steirer aber viel Moral, konnten den Rückstand auf zwei Tore reduzieren (18:20/39.), ehe Hard wieder am Drücker war. Während zuvor Flügelflitzer Luca Raschle (sieben Tore) überragte, konnte sich in dieser Phase besonders die Aufbaureihe des regierenden Vizemeisters mit Ivan Horvat, Bruno Kozina, Tine Poklar und Boris Zivkovic immer wieder in Szene setzen und sorgte mit insgesamt 20 Treffern dafür, dass die Hoffnungen der Grazer auf eine Trendumkehr im Keim erstickt wurden. Nach dem Zwischenspurt von 20:18 (39.) auf 28:22 (48.) war klar, dass nach dem 32:30 in eigener Halle auch im zweiten Saisonduell die zwei Punkte auf das Konto der zuletzt nicht überzeugenden Harder gehen werden. Nach dem 33:26 (57.9 durch den überragend agierenden Ivan Horvat war die Entscheidung gefallen und Graz gelang in der verbleibenden Spielzeit leidglich noch eine Kosmetik zum 34:30-Endstand.

„Nach der Negativserie war es ein enorm wichtiger Sieg für unser Selbstvertrauen. Jetzt müssen wir die Leistung im Heimspiel am Mittwoch (19 Uhr) gegen Linz bestätigen. Graz hat in der zweiten Halbzeit mit sieben Feldspielern agiert und ist noch einmal auf zwei Tore herangekommen. Wir konnten aber dem Druck standhalten und haben uns die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen“, freute sich Gärtner nach dem Abpfiff über die gelungene Trendwende.

Es geht weiter Schlag auf Schlag

Nun gilt es wieder rasch zu regenerieren, denn nach den Partien gegen Linz und bei Cuenca wartet auf Golub Doknic und Co. am 20. November das Derby in Bregenz und nicht einmal 72 Stunden später das Europacuprückspiel gegen die Spanier in eigener Halle. VN-JD