Mit altem Material und vor Start in die neue Saison

Sport / 12.11.2019 • 22:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In diesen Tagen entscheidet sich, ob Katharina Liensberger beim Weltcup-Slalomauftakt am 24. November in Levi am Start ist.gepa
In diesen Tagen entscheidet sich, ob Katharina Liensberger beim Weltcup-Slalomauftakt am 24. November in Levi am Start ist.gepa

Innsbruck Katharina Liensberger könnte mit dem Material des Ausrüsters Rossignol nun doch die weitere Ski-Weltcup-Saison bestreiten. Die Vorarlbergerin, die heuer in Aare WM-Vierte im Slalom war, absolviert seit Beginn der Woche gemeinsam mit dem ÖSV-Damenteam der Technikerinnen in Hippach einen Trainingskurs. Um im Weltcup starten zu können, muss sie bis Freitag einen Vertrag unterschreiben.

Liensberger wollte ab dieser Saison mit Kästle-Ski statt wie bisher mit Rossignol-Ski und Lange-Schuhen fahren, dies scheiterte aber am fehlenden Schuhmaterial. Ohne einen Vertrag mit einem Ausrüster des Austria Ski Pools ist kein Rennstart möglich. Der 22-Jährigen wurde eine letzte Frist bis 15. November eingeräumt. Vieles deutet im Moment darauf hin, dass es mit der Rückkehr von Vorarlbergs bester Technikerin in den Weltcup klappt. In diese Richtung laufen auch die Gespräche im Hintergrund.

Wegen starken Schneefalls war am Dienstag im Zillertal kein Training möglich. Die Speed-Damen des ÖSV, die am Donnerstag ihr Material für die Nordamerika-Rennen bereits nach Copper Mountain verschicken, haben ihren Kurs daher vorzeitig abgebrochen. Die Technikerinnen wollten am Mittwoch das Training fortsetzen.