VN.at-Eliteliga: Schwarz-Weiß Bregenz erhöht den Druck

Sport / 12.11.2019 • 21:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bei Transgourmet SW Bregenz wird über Neuverpflichtungen nachgedacht. STEURER

Bregenzer planen in der kommenden Saison den Aufstieg.

Bregenz Einst hatte SW-Obmann Thomas Fricke von einem Dreijahresplan gesprochen. Nun soll der Aufstieg in die 2. Liga schon in der Saison 2020/21 geschafft werden. Als Vorbild nennt der ehemalige Torhüter dabei den FC Dornbirn. „Jeder Klub sollte eine Zukunftsperspektive haben“, sagt der 51-Jährige. Deshalb werde man sich schon im Winter dementsprechend verstärken. Zwei bis drei Spieler sollen es werden, sagt Fricke.
Die Planungen im Klub würden laufen, die sportliche Umsetzung sei eine andere, zumal von vielen Faktoren abhängig. Kritik übt der Klubchef in diesem Zusammenhang an der Einstellung einiger Klubverantwortlicher im Aufstiegs-Play-off, zumal wohl nur die beiden Salzburger Vereine Ambitionen haben. „Was bringt so eine Liga, wenn ich eventuell darauf achten muss, nicht zu gewinnen?“ Allerdings und das betont er ebenfalls, müsse sich SW Bregenz selbst an der Nase nehmen, den Aufstieg verpasst zu haben. Die nicht eingeplanten Umfaller gegen die Juniors (1:2) und Austria Amateure (2:3) hätten das Team um Luggi Reiner den Aufstieg gekostet. Diesen strebt man nun in der kommenden Saison an, zumal man mit der Zuschauerentwicklung (zumindest 500 pro Spiel im ImmoAgentur-Stadion) sehr zufrieden war. Das gilt nicht für Daniel Sobkova. Der Vorstand will sich noch diese Woche mit der Zukunft des Spielers beschäftigen. VN-tk