VN.at-Eliteligameister investiert zwei Millionen

Sport / 13.11.2019 • 08:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Neugestaltung der Fußballsportanlage Haselstauden ist für die Stadt Dornbirn ein brisantes Thema. KNOBEL

Beim Hella Dornbirner SV braucht es einen neuen Kabinentrakt.

Dornbirn Die Mannschaft erlebte im Herbst einen Höhenflug, die Sportanlage in Haselstauden indes ist in die Jahre gekommen. Deshalb ist man beim Klub froh, dass im Sportstättenkonzept der Stadt Dornbirn auch größere Investitionen für den Sportplatz vorgesehen sind. „Was wir brauchen, ist eine saubere Planung“, bringt es Sportstadtrat Julian Fässler auf den Punkt. Zumal im kommenden Jahr Baumaßnahmen im Messeeisstadion vorgesehen sind und auch bei der Admira ein Kunstrasenplatz vor der Umsetzung steht.

„Die Berichterstattung in den Printmedien und das sportliche Hoch haben sich ausgezahlt.“

Herbert Lenz. Obmann Hella Dornbirner SV

Baubeginn erst im Herbst 2021

Klar ist deshalb: Die Bauarbeiten auf der Anlage des Hella DSV beginnen frühestens in der Winterpause 2021/22. Ein Gutachten besagt, dass das bestehende Gebäude mit den Umkleidekabinen abgerissen werden sollte. Die Grobplanung für den Neubau sieht acht Kabinen, einen Massageraum sowie ein Klubbüro vor. Dafür wird laut Fässler die bestehende Bodenplatte um einige Meter vergrößert werden. Dringende Sofortmaßnahmen stehen dennoch an, dehnt sich doch der Schimmelpilzbefall in den Umkleidekabinen aus.


Bei der Generalversammlung hat der VN.at-Eliteligameister einen Überschuss von 4500 Euro, bei einem Gesamtbudget von 300.000 Euro vermeldet. Positiv hat sich das sportliche Hoch und die Medienpräsenz der Liga niedergeschlagen. Die Werbeeinnahmen stiegen um zehn Prozent und machen nun 40 Prozent des Budgets aus. „Die erhöhte Medienpräsenz hat die Suche nach Sponsoren erleichtert“, freut sich Langzeitpräsident Herbert Lenz. Seit gut zwei Jahrzehnten übt der 61-Jährige das Amt ehrenamtlich aus und ist vor allem auf eines stolz: „In meiner Ära haben wir noch nie rote Zahlen geschrieben.“ VN-tk