Liensberger zurück im Weltcupzirkus

Sport / 15.11.2019 • 22:48 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der erste Renneinsatz von Katharina Liensberger ist in acht Tagen beim Slalom im finnischen Levi geplant.GEPA
Der erste Renneinsatz von Katharina Liensberger ist in acht Tagen beim Slalom im finnischen Levi geplant.GEPA

Vorarlbergs Ski-Ass unterschrieb Ausrüstervertrag. Erster Start in acht Tagen in Levi geplant.

Göfis Das monatelange Kräftemessen ist vorbei: Skirennläuferin Katharina Liensberger wird in dieser Saison im Weltcup mit dabei sein. Am letzten Tag der ihr gesetzten Frist unterzeichnete die Göfnerin einen gültigen Ausrüstervertrag. Sowohl die Sportlerin als auch die maßgeblichen Personen im Österreichischen Skiverband (ÖSV) zeigten sich nach dem wochenlangen Hickhack im Materialstreit erleichtert. Der erste Renneinsatz von Liensberger ist in acht Tagen beim Slalom in Levi geplant.

Liensberger hatte den Weltcup-Auftakt in Sölden verpasst, weil ihr ein Ausrüstervertrag fehlte. Sie wird nun auch in den nächsten beiden Saisonen auf Rossignol-Equipment zurückgreifen.

Eigentlich wollte Liensberger mit Kästle fahren und unterzeichnete in Frühjahr dort auch einen Vertrag, allerdings fehlte der 22-Jährigen ein gültiger Schuhpartner, womit die Bedingungen des Austria Ski Pool nicht erfüllt waren. „Heute konnten die Vertragsformalitäten mit der Firma Rossignol fristgerecht und ordnungsgemäß abgeschlossen werden. Damit wird die Olympia- und WM-Silbermedaillengewinnerin im Teambewerb als Mitglied der ÖSV-Nationalmannschaft beim Slalom in Levi an den Start gehen“, teilte der Österreichische Skiverband in einer Aussendung mit.

Mit Begeisterung Skirennläuferin

„Ich bin mit Begeisterung österreichische Skirennläuferin. Umso mehr war und ist es für mich wichtig, alles zu tun, um schnell Ski zu fahren und somit alle Rahmenbedingungen ständig zu optimieren. Leider hatte aber eine diesbezügliche Entscheidung im Frühjahr weitreichende unangenehme Folgen“, erklärte die WM-Vierte der letzten Saison im Slalom. „Jetzt bin ich um einige Erfahrungen reicher und ich kann mich endlich wieder auf das Wesentliche konzentrieren: Trainieren und Rennen fahren.“

Liensberger danke all jenen Personen und Institutionen für das ihr entgegengebrachte Verständnis und all jenen, die ihr geholfen hätten, „diese verzwickte Situation zu lösen“.

Wichtige Trainings verpasst

ÖSV-Sportdirektor Toni Giger gab zu bedenken, dass Liensberger wichtige Trainingseinheiten verpasst habe, versicherte aber Unterstützung. „Von unserer Seite werden wir ihr die volle Unterstützung zukommen lassen, damit sie rasch ihr volles Leistungspotenzial wieder ausspielen kann.“ Man freue sich, dass sich Katharina jetzt wieder voll auf den Sport konzentrieren könne.

„Ich kann mich auf das Wesentliche konzentrieren: Trainieren und Rennen fahren.“