Heimpleite des EC Bregenzerwald

Sport / 16.11.2019 • 22:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Die Wälder unterliegen in der Alps Hockey League zuhause dem HDD Jesenice mit 3:5 (0:2, 1:2, 2:1)

Dornbirn Die Gäste aus Slowenien erwischten den klar besseren Start. Von Beginn weg konnten sie dem Spiel ihren Stempel aufdrücken, die Wälder waren in der Defensive gut beschäftigt. Und es dauerte nicht lange bis der freistehende Svetina (6.) zum 1:0 für die Gäste traf. Als Draufgabe gab es 38 Sekunden später gleich das 0:2 aus Wälder-Sicht durch Sersen. Die offensiven Bemühungen der Wälder gingen ins Leere, auch Jesenice versäumte es im Anschluss die vorliegenden Chancen zu verwerten. So ging es mit 0:2 erstmals in die Kabinen.

„Wir waren im ersten Drittel nicht gut genug. Jesenice ist eine gute Mannschaft, die dazu heute mehr gelaufen ist als wir und die ihre Chancen eiskalt genutz haben.“

Markus Juurikkala, Trainer EC Bregenzerwald

Deutlich anders verlief der Auftritt im Mittelabschnitt, auch wenn dieser nicht vom Erfolg gekrönt war. Zwar konnte Philipp Pöschmann (27.) das 1:2 erzielen, doch mit dem Ausgleich wurde es nichts, weil Christian Haidingers Schuss nur die Torumrandung traf. Jesenice blieb hingegen im Gegenzug eiskalt. Hebar (34.) wurde sträflich allein gelassen und stürmte alleine auf Wälder-Goalie Beck zu, der das Nachsehen hatte. Jasar traf schließlich zum zum zwischenzeitlichen 1:4.

Premierentreffer eines 17-Jährigen

Im Schlussdrittel kamen die Gastgeber mit einem Blitzstart nochmals an Jesenice heran. Michael Rainer (41.) verwertete im Powerplay einen Rebound. Doch Rajsar (45.) stellte mit seinem zweiten Tor an diesem Abend den alten Abstand wieder her. Die Wälder steckten nicht auf, Göggel (53.) traf aus einem Getümmel vor dem gegnerischen Gehäuse zum 3:5. Es war der Premierentreffer für den 17 jährigen Dornbirner im Wälder Grün, wie zuvor auch bei Michael Rainer. Die Slowenen hatten alle Mühe den Sieg zu verteidigen, besonders als Skec durch einen sechsten Feldspieler ersetzt wurde. Warum es zum Schluss nicht reichte, hatte Juurikkala schnell analysiert: „Wir waren im ersten Drittel nicht gut genug. Jesenice ist eine gute Mannschaft, die dazu heute mehr gelaufen ist als wir und die ihre Chancen eiskalt genutz haben.“