Knalleffekt bei SW Bregenz – Luggi Reiner nicht mehr Trainer

Sport / 17.11.2019 • 22:47 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Luggi Reiner und SW Bregenz gehen fortan getrennte Wege. Steurer
Luggi Reiner und SW Bregenz gehen fortan getrennte Wege. Steurer

SWB-Obmann Fricke sieht keine Zukunft mit Reiner.

Bregenz Luggi Reiner ist ab sofort nicht mehr Trainer beim Vorarlberger Traditionsverein SW Bregenz. Exakt 50 Meisterschaftsspiele, die letzten 18 Monate, saß der 48-Jährige auf der Trainer- und Betreuerbank im Immo-Agentur Stadion. 27 Siege, zwölf Remis und nur elf Niederlagen stehen auf der Habenseite als Coach der Bregenzer – eine eindrucksvolle Bilanz. Im Grunddurchgang der VN.at-Eliteliga hievte Reiner die Schwarz-Weißen auf Rang drei und verpasste dabei das Regionalliga-Meister-Play-off nur knapp. Der Vertrag mit Luggi Reiner wäre bis Saisonende 2019/2020 gegangen. Jetzt haben sich Obmann Thomas Fricke und Luggi Reiner nach einem Gespräch geeinigt, im beiderseitigen Einvernehmen getrennte Wege zu gehen. „Es waren verschiedene sportliche Auffassungen. Wir haben eine Vision und die heißt, ab Sommer 2021 in der 2. Liga zu spielen“, sagt SW-Obmann Thomas Fricke.

Allerdings wird es laut Fricke nicht einfach, einen neuen Coach zu finden, der diese Vision mitgehen will. Entweder gibt es bis Sommer 2020 eine Übergangslösung als Bregenz-Trainer oder Fricke findet einen Coach, der die Schwarz-Weißen gezielt Richtung 2. Liga führen kann. Ein Thema als Nachfolger für den scheidenden Coach Luggi Reiner ist Srdan Gemaljevic. Der 59-jährige Serbe führte Bregenz schon in den 90er-Jahren in den Profifußball. Gemaljevic wurde vor wenigen Wochen als neuer Sportdirektor bei SW Bregenz, wo er sich vor allem um den Nachwuchs kümmern soll, präsentiert. Noch vor Weihnachten will man in der Landeshauptstadt einen neuen Trainer für die erste Kampfmannschaft präsentieren.

Causa Sobkova

Die letzten vier Meisterschaftsspiele wurde SWB-Torjäger Daniel Sobkova wegen fehlender Disziplin suspendiert. Nun gibt es kommende Woche ein entscheidendes Gespräch zwischen dem Vorstand von SW Bregenz und dem Spieler über seine sportliche Zukunft. VN-TK