„Eine ganz spezielle Kombination“

Sport / 22.11.2019 • 19:19 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Bild von IV-Präsident Martin Ohneberg in Aktion im Rennen, als noch mit Rennanzügen gefahren werden durfte. Seit 2019 ist dies beim Weißen Ring nicht mehr erlaubt.Sportograf/Steurer
Bild von IV-Präsident Martin Ohneberg in Aktion im Rennen, als noch mit Rennanzügen gefahren werden durfte. Seit 2019 ist dies beim Weißen Ring nicht mehr erlaubt.Sportograf/Steurer

Für IV-Präsident Ohneberg ist „Der Weiße Ring“ auch 2020 ein absolutes Muss.

Lech Im Vorjahr hatte ihn selbst eine Knieoperation nicht gestoppt, ebensowenig ein Einfäldler auf dem Weg zum Schüttbodenlift zu Beginn des Rennens. Mit einer Gesamtzeit von 50:28,34 klassierte sich Martin Ohneberg dennoch unter den Top 200 in der Overallklasse. Seit nunmehr 2012 ist der ehemalige Tennisspieler und nunmehrige Gesellschaftter der Henn Gruppe sowie IV-Präsident beim Kultrennen dabei. Für ihn ist „Der Weiße Ring“ eine „ganz spezielle Kombination und Herausforderung“. Als ehemaliger Sportler verspührt er natürlich den Reiz, die eigenen Grenzen ausloten zu wollen, sich zu überwinden. Auf der anderen Seite genießt er die Atmosphäre rund um den Event am Arlberg, das „gemeinsame Erleben“, ja das „Vergnügen in einem Team zu starten und zusammen mit dem Team zu feiern.“ Schon fix: Katrin Gutensohn (53), 1990 Gewinnerin des Abfahrtsweltcups, wird wieder in seinem Team starten.

Skifahren gehört für den 48-jährigen Vorarlberger zu den am liebsten ausgeübten Sportarten. So stehen Skiferien mit der Familie in Lech ebenso in der Jahresplanung wie zumindest eine Laufveranstaltung. So kann sich auch die Halbmarathonbestzeitung des Präsidenten der Industriellenvereinigung um die 1:38 Stunden sehen lassen. Und was ist für ihn am Weißen Ring das Besondere? „Die Atmosphäre“, sagt er ohne viel nachdenken zu müssen. „Am Vorabend spürst du das Kribbeln, der Leistungsgedanke ist bei jeder Unterhaltung ein Thema. Ein Rennen unter Rennbedingungen zu absolvieren. Im Ziel den Mißerfolg oder Erfolg zu spüren, all das gefällt mir. Aber natürlich auch die gemeinsamen Feiern auf der Balmalp.

Unter dem Motto „Der Weiße Ring, die Nacht“ wird nach dem Rennen ganz Lech in eine Partyszene verwandelt. Ob bei den After Race Partys in der Balmalp bzw. Rud Alpe oder auch in diversen Lokalen im gesamten Dorf. Teilnehmer und Zuschauer feiern gemeinsamen, auch das ist Teil Rennwochenendes. Und die Gewinner dürfen sich bei der 15. Auflage des Kultrennens auf die „BMW White Winners Night“ in der Schneggarei freuen.

Die Teilnehmerliste verspricht schon jetzt wieder einen spannenden Rennverlauf. So haben die Vorjahressieger Alexandra Scheyer und Riccardo Rädler ebenso schon genant wie die Ex-Weltcupläufer Patrick Ortlieb und Pepi Strobl sowie Peter Scrivener. Letzterer hatte 2019 das Speed Race mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 111,11 km/h für sich entschieden.Auch Thomas Kofler, Manager des Radteams Vorarlberg, ist dem Reiz des Weißen Rings erlegen. Er wird 2020 an den Start gehen.

„Der ,Weiße Ring‘ ist auch ein wenig an die Grenzen gehen, sich selbst überwinden.“

Der Weisse Ring 2020

Hauptpartner

BMW, REMUS

Lokale Partner

Skiclub Arlberg, Ski Arlberg, Raiffeisenbank Lech am Arlberg, Rossignol

Das reguläre Startgeld für das Rennen am 18. Jänner 2020 beträgt € 99,- Brutto pro Person. Anmeldungen unter www.derweissering.ski