„Noch einmal alles raushauen“

Sport / 23.11.2019 • 09:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Alexander Ranacher (r.) hat sich bei der Austria zu einer wichtigen Stütze entwickelt. Heute will er mit seinen Kollegen im letzten Heimspiel des Jahres gegen Lafnitz einen Sieg einfahren. GEPA

Austria Lustenau empfängt im letzten Heimspiel des Jahres den SV Lafnitz.

Markus Krautberger

Lustenau Einmal noch hat die Mannschaft von Austria Lustenau zuhause die Möglichkeit ihren Fans erfrischenden, aber vor allem erfolgreichen Fußball zu bieten. Zum letzten Heimspiel des Jahres bekommt es die Elf von Roman Mählich mit dem Tabellenfünften SV Lafnitz zu tun. Mit einem Heimsieg würde man die Steirer in der Tabelle überholen, liegt man dorch nur einen Zähler zurück. Klar, dass man im Lager der Lustenauer alles daran setzen wird, um mit den Fans im Planet Pure Stadion einen Heimsieg zu zelebrieren. Dass es aber kein Selbstläufer wird, davon geht Coach Mählich aus, „denn die Steirer stehen nicht umsonst in der Tabelle vor uns. Das ist eine insgesamt sehr laufstarke Truppe, die über viel spielerische Qualität verfügt.“ Zudem steht die Mannschaft von Trainer Ferdinand Feldhofer, der gemeinsam mit Mählich einige Matches in der Champions League für Sturm Graz absolvierte, defensiv extrem kompakt. Erst 16 Gegentore kassierten die Steirer im Laufe der Saison. Nur Spitzenreiter Austria Klagenfurt musste mit 15 Gegentoren weniger hinnehmen. Von dieser Statistik kann man in Lustenau nur träumen. 32 Mal mussten die Grün-Weißen in dieser Saison den Ball schon aus dem eigenen Netz holen, kein Team erhielt mehr Gegentreffer.

„Noch mehr Aufmerksamkeit und Konzentration in unserer eigenen Hälfte. Und einfach nicht zu sorglos agieren.“

Roman Mählich, Trainer Austria Lustenau

Mehr Konzentration

Deshalb hat man in der länderspielbedingten Ligapause im Training viele Einheiten der Defensive gewidmet. „Es liegt ja auf der Hand, dass wir eindeutig zu viele Tore kassieren. Deswegen haben wir in den vergangenen zwei Wochen schon ein Hauptaugenmerk auf die Abwehrarbeit gelegt“, erklärt Mählich. Dazu stellt der Wiener auch klar, „dass die Defensive schon ganz vorne beginnt. Ich will, dass die Jungs zuhause noch einmal alles raushauen, sich gegenseitig helfen. Aber das Wichtigste ist: Noch mehr Aufmerksamkeit und Konzentration in unserer eigenen Hälfte. Und einfach nicht zu sorglos agieren.“ Gleichzeitig weiß Mählich, dass es vor allem um eine ausgeglichene Balance gegen Lafnitz ankommen wird. Denn der 48-Jährige will bei aller Bedeutung der Defensive seine unumstritten starke Offensive keineswegs beschneiden. „Ich werde jetzt sicher nicht aus Ronivaldo oder Thomas Mayer Defensivmaschinen machen, weil sie ihre Arbeit vorne sehr gut machen. Aber ich kann verlangen, dass sie etwas mehr nach hinten arbeiten“, so der Trainer vor dem Ligadoppel gegen Lafnitz. Verzichten muss die Austria auf die Dienste von Pius Grabherr, Patrick Eler und Christian Schilling (alle verletzt). Der Rest ist bereit für das letzte Heimspiel 2019.

Fussball, 2. Liga

15. Spieltag

SC Austria Lustenau – SV Licht-Loidl Lafnitz Samstag

Planet Pure Stadion Lustenau, 14.30 Uhr, SR Manuel Schüttengruber (OÖ)