Dornbirner Serie reißt bei der SV Ried

Sport / 24.11.2019 • 19:38 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Bild mit Symbolwert: Ried-Goalie Johannes Kreidl stoppt in dieser Szene nicht nur FCD-Spieler Florian Prirsch, sondern auch die Serie der Rothosen.Gepa
Bild mit Symbolwert: Ried-Goalie Johannes Kreidl stoppt in dieser Szene nicht nur FCD-Spieler Florian Prirsch, sondern auch die Serie der Rothosen.Gepa

Nach acht ungeschlagenen Spielen verlieren Rothosen mit 0:4.

Ried Alles hat eine Ende – nun auch die Serie von acht ungeschlagenen Spielen in Folge des FC Dornbirn. Beim großen Titelanwärter SV Ried setzte es eine bittere 0:4 (0:2)- Niederlage. Dennoch konnten die Schützlinge von FCD-Trainer Markus Mader die Josko-Arena von Ried hoch erhobenen Hauptes verlassen. Weil man es den Oberösterreichern über lange Strecken des Spieles sehr schwer machte. In puncto Einstellung, Einsatz und Willen konnte man Franco Joppi und Co. nichts vormachen.

Viele Torchancen ausgelassen

„Die Vorstellung meiner Truppe war mehr als in Ordnung. Die Niederlage fiel in meinen Augen zu hoch aus,“ streute Dornbirns Trainer seiner Elf Rosen. Und haderte dazu auch noch etwas: „Wir haben uns leider nicht selbst belohnt. Aus einer Vielzahl an sehr guten Torchancen wurde bedauerlicherweise kein Kapital daraus geschlagen, sonst wäre das eine ganz enge Partie geworden.“ Christoph Domig (16.), Egzon Shabani (17./46./59.), Franco Joppi (51.), Lukas Fridrikas (57./62.), Florian Prirsch (84.) und Madiu Bari (86.) vergaben hochkarätige Einschussmöglichkeiten. Dazu kratzte Ried-Verteidiger Manuel Kerhe einen scharfen Kopfball von Anes Omerovic (88.) in extremis von der Torlinie – Keeper Johannes Kreidl war bereits geschlagen.

Entscheidungen gegen Dornbirn

Weiters bitter für die Rothosen: Beim Führungstor vom Spanier Jefte Betancor stand die Ried-Solospitze im Abseits (20.). Vor dem Elferfoul von FCD-Verteidiger Andreas Malin an Marco Grüll sprang dem Ried-Kicker der Ball an die Hand, der Strafstoß hätte nicht gegeben werden dürfen (37.). Und der Schlusspunkt in der Nachspielzeit war ein Elfergeschenk, als der Schiri den „Faller“  von Marco Grüll als Foul ahndete (93.).

Für die Messestädter bedeute das 0:4 die höchste Niederlage im Laufe der Saison. Ünüblich, denn die Abwehr rund um Goalie Lucas Bundschuh, Andreas Malin und Marc Kühne entwickelte sich in der ersten Hälfte der Saison zu einem Bollwerk, erhielt vor dem Match bei der SV Ried erst 17 Gegentore. Lange braucht die Mader-Elf nicht zu warten, bis sie die Chance auf Revanche bekommt.

Bereits am nächsten Samstag (14.30 Uhr) kommt es erneut zum Duell gegen den Tabellenzweiten. Da aber auf der Dornbirner Birkenwiese. Vielleicht nützt man dann die Gelegenheit, die Rieder-Serie zu brechen. Und die ist schon fast unheimlich. Die Mannschaft von Ried-Coach Gernot Baumgartner hat nun acht Mal in Folge siegen können – Rekord. Das gelang im Profibereich im Innviertel noch keiner Truppe.

„Die Vorstellung meiner Truppe war mehr als in Ordnung. Die Niederlage fiel zu hoch aus.“

Bild mit Symbolwert: Ried-Goalie Johannes Kreidl stoppt in dieser Szene nicht nur FCD-Spieler Florian Prirsch, sondern auch die Serie der Rothosen.Gepa
Bild mit Symbolwert: Ried-Goalie Johannes Kreidl stoppt in dieser Szene nicht nur FCD-Spieler Florian Prirsch, sondern auch die Serie der Rothosen.Gepa