Die jungen Löwen sind gefragt

Sport / 25.11.2019 • 22:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Dominic Haberl zeigte in den vergangenen Spielen seine Scorerqualitäten, er erzielte in den letzten fünf Spielen vier Tore.Stiplovsek
Dominic Haberl zeigte in den vergangenen Spielen seine Scorerqualitäten, er erzielte in den letzten fünf Spielen vier Tore.Stiplovsek

Drei Spiele in sechs Tagen für den EHC Lustenau, heute kommen die Vienna Capitals Silver.

Lustenau Sechs von sieben Toren im Derby gegen die VEU Feldkirch erzielt, Verschnaufpause gibt es aber für die jungen Lustenauer Löwen keine. Sie sind in den nächsten sechs Tagen gleich drei Mal gefragt: heute (19.30 Uhr) gegen die Vienna Capitals Silver, am Samstag (19.30 Uhr) die Steel Wings Linz, am Sonntag (17.30 Uhr) Asiago Hockey. Von den vergangenen zehn Spielen in der Alps Hockey League hat der EHC, aktuell auf dem fünften Platz der AHL-Tabelle, nur eines verloren. Das war das 2:4 in Wien gegen den heutigen Kontrahenten.

Verantwortung ist verteilt

Die Caps haben in die Spur gefunden, gewannen vier der vergangenen sieben Spiele, darunter auch gegen Salzburg und Gröden. In Dornbirn gab es mit dem 5:4 nach Penaltyschießen gegen den EC Bregenzerwald den ersten Auswärtssieg der noch jungen Klubgeschichte. Auch die VEU hatte am Sonntag gegen die Hauptstädter zu knabbern, setzte sich erst mit drei Toren im Schlussdrittel 3:1 durch.

Beim EHC hat sich zuletzt die Verantwortung auf noch mehr Schultern verteilt, vor allem auf die jungen. Dominic Haberl verbuchte in den vergangenen fünf Spielen neun Punkte, darunter vier Tore. Elias Wallenta erzielte in fünf Partien sechs Treffer, Timo Demuth war jeweils in den vergangenen beiden Partien erfolgreich. David König scorte in fünf Spielen vier Mal, darunter waren zwei Tore, Lukas Haberl war mit einem Treffer und einer Vorlage präsent. „Ich habe eine große Freude an ihnen. Sie haben sich spielerisch und mental sehr gut weiterentwickelt“, lobt auch Trainer Christian Weber. „Die ganze Mannschaft ist auch physisch in einem sehr guten Zustand. Das macht es möglich, dass wir 60 Minuten lang ein hohes Tempo gehen können.“

Schwer tun sich die Lustenauer aktuell mit dem Überzahlspiel. Aus den vergangenen 24 Powerplayversuchen resultierten lediglich vier Treffer, in der AHL-Statistik ist man mit 16,9 Prozent nur auf dem 14. Platz zu finden. Dafür ist Lustenau in Unterzahl produktiv, wie zuletzt gleich drei Tore in vier Spielen bewiesen. Zuletzt im Derby gegen die VEU war Neuzugang Ryan Glenn (39) in numerischer Unterzahl erfolgreich, der neu verpflichtete Verteidiger soll jetzt mit seiner Routine auch im Powerplay neue Akzente setzten. VN-ko

„Ich habe große Freude an den Jungen. Sie haben sich spielerisch und mental sehr gut entwickelt.“