Das Duell David gegen Goliath

Sport / 28.11.2019 • 18:56 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Nationalkaderringer Dominic Peter und der KSK Klaus haben im ersten Finalduell am Samstag Heimvorteil gegen Serienmeister Wals.Ringsportmagazin
Nationalkaderringer Dominic Peter und der KSK Klaus haben im ersten Finalduell am Samstag Heimvorteil gegen Serienmeister Wals.Ringsportmagazin

Ringer des KSK Klaus wollen in der Finalserie gegen Wals die Rangordnung stürzen.

Klaus Das Unmögliche möglich machen, heißt es für die Ringer des KSK Klaus im Final-Hinkampf der ersten Bundesliga am Samstag (19.30 Uhr) in der Sporthalle der Mittelschule Klaus. Mit Rekordmeister AC Wals (33 Titel) wartet auf der letzten Etappe zur neunten Bundesliga­krone (letztmals 2016) auf die Equipe aus der Winzergemeinde eine fast uneinnehmbare Festung.

Die letzte Niederlage der Salzburger auf nationaler Ebene gab es vor 1099 Tagen am 26. September 2016, als Klaus auf eigener Matte mit 36:23 die Oberhand behielt und nach der 25:31-Niederlage mit 61:54-Gesamtpunkten die nationale Krone holte. Es war nach dem Erfolgscoup des AC Hörbranz in der Saison 2005 erst das zweite Mal in diesem Jahrhundert, dass der Titel nicht an die 13.000-Einwohnergemeinde in Salzburg ging.

Zwölftes Finalduell

Zum ingesamt zwölften Mal seit Einführung der Finalserie 2000 kommt es zum Königsduell der beiden erfolgreichsten Ringerklubs Österreich um die nationale Krone und KSK-Sportchef Bernd Ritter zeigt sich trotz der klaren Außenseiterrolle kämpferisch: „Wenn wir Wals besiegen wollen, muss alles perfekt laufen. 100 Prozent Leistung reichen im Finale gegen Wals nicht aus. Um den Titelverteidiger in die Knie zu zwingen, muss jeder Ringer bei uns über sich hinauswachsen“, betont Ritter.

An den möglichen zehnten Titelgewinn denkt der KSK-Sportchef im Moment noch keine Sekunde. Vorerst gehört die volle Konzentration dem Heimkampf: „Wir sind bereit und motiviert bis unter die Haarspitzen für den jährlich wiederkehrenden Ansturm auf die Festung Wals. Doch jeder im Team ist sich über die Schwere der Aufgabe im Klaren. Um Wals zu schlagen, muss alles perfekt passen“, so Ritter; er verweist auf den Kader des Gegners. „Sie haben sowohl qualitativ als auch quantitativ wesentlich mehr Möglichkeiten als wir und sind wie eigentlich jedes Jahr der klare Titelfavorit. Erklärtes Ziel von uns ist ein Sieg im Heimkampf.“ Bedingt durch die Modusänderung treffen die beiden Hochburgen, die jeweils ihre Vorrundengruppen als Sieger beendeten, erstmals in dieser Saison aufeinander.

Im Duell um den Finaleinzug setzten sich Wals gegen den KSV Götzis mit 75:50 und Klaus gegen den RSC Inzing mit 57:54 durch.