Rehabilitation ist angesagt

Sport / 28.11.2019 • 20:06 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Legionär Matthias Morys hat bei der Lustenauer Austria aktuell kein Leiberl mehr. Der Deutsche machte die Reise nach Lafnitz nicht mit.gepa
Legionär Matthias Morys hat bei der Lustenauer Austria aktuell kein Leiberl mehr. Der Deutsche machte die Reise nach Lafnitz nicht mit.gepa

Austria Lustenau reist zum letzten Match des Jahres nach Lafnitz – ohne Matthias Morys.

Markus Krautberger

Lustenau Nach Lafnitz ist vor Lafnitz: Austria Lustenau bekommt es heute zum Start der Rückrunde in der 2. Liga erneut mit dem Klub aus der Oststeiermark zu tun. Nachdem die Elf von Austria-Trainer Roman Mählich letztes Wochenende eine blamable Leistung ablieferte und eine 0:1-Heimniederlage bezog, hat man heute auswärts die Möglichkeit auf Revanche. Und die sollte man tunlichst nützen. Zwar reist man aktuell nicht mit breiter Brust quer durch Österreich, dennoch muss die Truppe rund um Kapitän Ronivaldo ein ganz anderes Gesicht als zuletzt zeigen. Einsatzwille, Kampfbereitschaft und Lauffreudigkeit sind beim aktuellen Tabellendritten nicht nur gefordert, sondern Pflicht.

Dabei fehlen wird neben Mittelfeldspieler Christoph Freitag (Sperre) auch Offensivmann Matthias Morys. Der deutsche Legionär steht im letzten Saisonspiel nicht im Kader. Die Gründe sind rein sportlicher Natur. Unter der Woche analysierten Betreuerteam und Sportvorstand gemeinsam die vergangenen Wochen und kamen zum Entschluss, dass eine Neuausrichtung sportlicher Belange zwingend ist. „Der Kampf um den Aufstieg ist erledigt. Dazu reicht es nicht. Matthias war Teil des Plans, zumindest um den Titel mitzuspielen. Ich habe mit ihm ein offenes Gespräch geführt und ihm meine Sicht der Dinge erläutert, warum ich in Zukunft nicht mehr mit ihm plane,“ so der Trainer, der im gleichen Atemzug erwähnt, „dass Matthias keinesfalls jetzt ein Schuldiger ist. Denn er hat sich immer korrekt gegenüber allen verhalten, ist ein super Bursch. Aber wir wollen eben jetzt beginnen, neue Weichen zu stellen.“

Entscheidung akzeptiert

Morys, mit einem Vertrag bis 2021 ausgestattet, selbst erklärte, „dass ich die Entscheidung akzeptiere. Der Trainer hat sie gefällt und mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen.“ Die Mannschaft muss also in Lafnitz ohne den 32-Jährigen, der in 15 Spielen fünf Tore in Grün-Weiß erzielen konnte, auskommen. Gleichzeitig sollte es für jeden Akteur ein Zeichen sein, es den Steirern nicht noch einmal so leicht zu machen.

Teamnews

SC AUSTRIA LUSTENAU

AUFSTELLUNG (4-2-3-1) Schierl; Lageder, Stumberger, Feyrer, Grujcic, ; Tiefenbach, Krainz; Mayer, Ranacher, Pirkl; Ronivaldo

Ersatz Kunz; Brown, Reithmeir, Ofori, Osmani

Es fehlen Eler, Schiling, Freitag, Morys, Grabher, Canadi

STATISTIK 3 Liga-Duelle gegen Lafnitz – 1 Sieg, 2 Niederlagen, Torverhältnis: 4:6. Heim: 0-0-2/0:2. Auswärts: 1-0-0/3:2