Sport / 29.11.2019 • 19:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der in Thüringen aufgewachsene Michael Liendl (34) kommt mit dem Wolfsberger AC nach Altach und gibt Einblicke in seine Europacup-Reise mit den Kärtnern.

Michael, das Ausscheiden aus dem Europacup schon verdaut?

Liendl Die Enttäuschung ist schon noch da. Weil wir ja mit vier Punkten in die Europa League gestartet sind. Leider haben wir die zwei wichtigen Matches gegen Istanbul verloren. Die Partie gegen Mönchengladbach zu verlieren, war unter dem Aspekt, mit einem Sieg noch Chancen auf ein Endspiel in Rom zu haben, auch sehr bitter.

Was bleibt Ihnen persönlich in Errinnerung nach den tollen Auftritten in der Europa League?

Liendl Als erstes: Dass ich mit meinen 34 Jahren immer noch international mithalte (lacht). Und mein Tor gegen den AS Rom werde ich wohl mein Leben lang nicht vergessen. Es war einfach eine tolle Reise mit dem WAC durch Europa. Und ich durfte Teil davon sein.

Wieviel Benzin ist noch im Tank für das Spiel gegen Altach?

Liendl Es geht da gar nicht um die Kraft, es geht viel mehr um die Einstellung im Kopf. Und die haben wir mit Sicherheit. Denn wir haben in der Vergangenheit schon immer die Situationen richtig eingeschätzt. Und die Liga ist unser tägliches Brot. Bei uns gibt es kein Jammern. Zudem haben wir gegen Gladbach ein tolles Spiel abgeliefert, auch wenn wir verloren haben.