Erster Matchball für Einzug in die Meisterrunde

Sport / 29.11.2019 • 21:48 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Gerald Zeiner war letztmals Mitte September beim 35:33-Auswärtserfolg in Skjern im Einsatz.GEPA
Gerald Zeiner war letztmals Mitte September beim 35:33-Auswärtserfolg in Skjern im Einsatz.GEPA

Alpla HC Hard will mit Heimsieg über West Wien das erste Etappenziel fixieren.

Hard Am letzten Spieltag der Spusu Liga 2019/2020 hat der HC Fivers WAT Margarten vorgelegt und sich als erste Mannschaft vorzeitig für die Anfang Februar beginnende Meisterrunde qualifiziert. Vier Runden vor Schluss könnte nun der Alpla HC Hard nachziehen und sein erstes Etappenziel in die Saison fixieren. Notwendig dafür sind zwei Punkte im Heimspiel am Samstag (19 Uhr) gegen die SG West Wien. Nach dem Aus in der dritten Runde des EHF-Cups gegen das spanische Spitzenteam BM Cuenca hat man bei den Roten Teufeln vom Bodensee den Fokus auf die beiden Hochzeiten auf nationaler Ebene gelenkt, wie Cheftrainer Klaus Gärtner bestätigt: „Die Mannschaft hat sich nach der 18:34-Niederlage in Spanien im Rückspiel mit dem 32:25-Heimsieg rehabilitiert und dann mit dem 23:18-Erfolg in Bregenz im Derby gezeigt, dass sie bereit ist für den Endspurt im Grunddurchgang.“ Erstmals nach seiner verletzungsbedingten Pause aufgrund einer Operation am Schleimbeutel der linken Hand steht Gerald Zeiner wieder im Aufgebot. Der Spielmacher im Nationalteam soll mit seiner Routine das Spiel der Harder weiter stabilisieren. Wie viel Spielanteile der Denker und Lenker bekommen soll, wird je nach Bedarf des Spielverlaufs entschieden. Auf jeden Fall ist Zeiner eine wertvolle Ergänzung im Kader des Vizemeisters nach den zahlreichen englischen Wochen durch die Europacupteilnahme.

Für Niederlage revanchieren

Gärnter erwartet trotz der angekündigten Absenzen von Gudmundur Helgason, Philipp Seitz und Willi Jelinek beim Gegner einen offenen Schlagabtausch: „Um die zwei Punkte zu holen, müssen wir cleverer agieren als beim 24:27 im Hinspiel, als wir nach der Pause in kürzester Zeit den Faden verloren haben, einen Drei-Tore-Vorsprung aus der Hand gaben und am siebten Spieltag die erste Niederlage hinnehmen mussten“, erkärt der EHF-Mastercoach. VN-JD