Frühes Aus für Plank in der Auftaktrunde

Sport / 29.11.2019 • 19:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Madrid Im Vorjahr hatte Karatekämpferin Bettina Plank in Madrid WM-Bronze geholt. Im letzten Wettkampf in diesem Kalenderjahr im Rahmen des Premier-Legaue-Turniers musste die 27-jährige Feldkircherin allerdings einen Rückschlag hinnehmen. Die aktuell Drittgereihte in der Weltrangliste der 50-kg-Kategorie musste sich im Auftaktkampf der 50-kg-Klasse mit 51 Kämpferinnen aus 34 Nationen gegen Nurane Aliyeva geschlagen geben. Die EM-Dritte von 2018 aus Aserbaidschan, Nummer 15 im WKF-Ranking, wurde nach dem 1:1-Endstand aufgrund der Senshu-Regelung (ersten Punkt erzielt) zur Siegerin erklärt. „Ich wusste, was mit dieser passiven Gegnerin auf mich zukommt, ich habe sie im März bei der EM in Guadalajara besiegt, zuletzt in Moskau hat sie die Bronze-Medaille geholt. Ich war bis zur letzten Sekunde überzeugt, dass ich sie wieder schlagen kann. Sie hat mit ihrer einzigen Technik im ganzen Kampf mit der Hand gepunktet, danach kam nichts mehr. Mein Ausgleich war leider zu wenig. Die Schiedsrichter haben diesmal auch keine Verwarnungen ausgesprochen, obwohl sie sich immer wieder auf den Boden geworfen hat“, ärgert sich die HLSZ-Sportlerin.

Das Glück im Unglück war, dass, bis auf die Weltranglistenführende Serap Arapoglu Ozcelik aus der Türkei, sämtliche anderen Mitbewerberinnen im Kampf um die Olympiaqualifikationsplätze für Tokio 2020 wie die Deutsche Shara Hubrich oder die französische Serienweltmeisterin Alexandra Recchia ebenso in den ersten Runden scheiterten. Dadurch wird Plank in der maßgeblichen Race-to-Tokio-Rangliste nichts verlieren und ihren sechsten Rang beibehalten. VN-JD