Gegen WAC will sich Altach endlich belohnen

Sport / 30.11.2019 • 09:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Emanuel Schreiner und Co. wollen ihre guten Trainingsleistungen am Spieltag auf den Platz bringen. GEPA
Emanuel Schreiner und Co. wollen ihre guten Trainingsleistungen am Spieltag auf den Platz bringen. GEPA

Im letzten Heimspiel des Jahres trifft der SCR Altach auf die Eurofighter aus Kärntnen.

Markus Krautberger

Altach Einmal noch haben die Kicker des SCR Altach die Chance den Fans in der Cashpoint-Arena Punkte zu schenken. Im letzten Heimspiel des Jahres (Sonntag, 14.30 Uhr) bekommt man es mit dem Wolfsberger AC zu tun. Ein, wie SCRA-Trainer Alex Pastoor betont, „sehr guter und interessanter Gegner. Wieder eine Möglichkeit für uns, sich beweisen zu können.“ Die Kärntner, nach dem 0:1 am Donnerstag gegen Borussia Mönchengladbach vorzeitig aus der Europa League ausgeschieden, erwartet der Trainer trotz internationalen Auftritt kaum verändert. „Der WAC wird gleich wie immer agieren. Da hat auch der Trainerwechsel keine großen Veränderungen gebracht. Ich erwarte, dass sie sogar in der gleichen Aufstellung gegen uns antreten,“ so Pastoor. Und hofft, dass seine Mannschaft die Müdigkeit in den Beinen von WAC-Mittelfeld-Regisseur Michael Liendl und Co. ausnutzen kann: „Sie sind es nicht gewohnt, international zu spielen.“ Und selbst? „So auftreten wie auswärts gegen Hartberg – nur eben ohne die blöden Gegentore und die sich bietenden Tormöglichkeiten besser nutzen.“

Trainingsleistung umsetzen

Auch Dauerbrenner Emanuel Schreiner, seit Sommer 2013 ein Altacher, setzt auf die positiven Aspekte aus der 1:2-Niederlage in Hartberg, bei der man 60 Minuten lang in Überzahl agierte. „Wir haben dort vor allem in der ersten Halbzeit stark gespielt, nur eben nicht mehr Tore erzielt – und blöde Fehler in der Abwehr gemacht.“ Der Mittelfeldspieler attestiert seinen Kollegen dazu vollen Einsatz unter der Woche, aber, „ich habe so etwas in meiner Karriere noch nicht erlebt. Dass man im Training dermaßen an einem Strang zieht, richtig stark trainiert, aber am Spieltag belohnen wir uns einfach nicht.“ Diese Belohnung soll nun gegen den WAC her. Kein leichtes Unterfangen, hört man den Thüringer Michael Liendl: „Jammern wegen Müdigkeit gibt es bei uns sicher nicht. Zudem ist das Match in Altach ein wichtiges für uns, wenn man sich Paarungen und Tabelle in der Liga ansieht. LASK spielt gegen Rapid, nehmen sich gegenseitig Punkte weg. Mit einem Sieg in Altach können wir einen großen Schritt machen.“ Sphären von denen man in Altach aktuell nur träumen kann.

„Ich habe so etwas in meiner Karriere noch nicht erlebt. Dass man im Training dermaßen an einem Strang zieht, richtig stark trainiert, aber am Spieltag belohnen wir uns einfach nicht.“

Emanuel Schreiner, Spieler SCR Altach

Thema Mergim Berisha

Ob Mergim Berisha gegen WAC von Beginn an spielt, ist noch offen. GEPA
Ob Mergim Berisha gegen WAC von Beginn an spielt, ist noch offen. GEPA

Ob Altachs Vorzeigestürmer Mergim Berisha gegen die Kärntner wieder von Beginn an spielen wird, ließ Trainer Pastoor offen. Zuletzt in Hartberg musste der deutsche Unter-21-Nationalteamspieler auf der Bank Platz nehmen, was dem Angreifer sicherlich nicht geschmeckt hat. Der Coach dazu: „Eine Beziehung zwischen Trainer und Spieler werden wir sicherlich nicht öffentlich diskutieren.“

Fussball, Tipico Bundesliga

16. Spieltag

Cashpoint SCR Altach – Wolfsberger AC Sonntag

Cashpoint-Arena, 14.30 Uhr, SR Ciochirca (St)