Mit Verzögerung auf das Podest

Sport / 01.12.2019 • 22:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Philipp Aschenwald profitierte von zwei Disqualifikationen.

Ruka Die Freude von Philipp Aschenwald kam mit Verzögerung. Der Tiroler durfte am Samstag in Ruka erst nach zwei Disqualifikationen über den zweiten Rang, seinen ersten Podestplatz im Skisprung-Weltcup, jubeln. Er hatte sich mit der Tagesbestweite von 143 m nach 129 m von der 14. Stelle verbessert. Der Norweger Daniel Andre Tande (131/142) wiederholte seinen Auftaktsieg. Stefan Kraft (131/138) belegte den vierten Platz und landete damit unmittelbar vor seinem Salzburger Teamkollegen Daniel Huber (134,5/133,5).

Der 24-jährige Aschenwald profitierte von den Disqualifikationen von Marius Lindvik (NOR) und Peter Prevc (SLO) im zweiten Durchgang, die nach ihren Sprüngen zunächst die Plätze zwei und drei eingenommen hatten. „Schade, dass ich nach zwei Disqualifikationen auf dem Podest stehe“, sagte Aschenwald, der Team-Vizeweltmeister von Seefeld/Innsbruck. „Aber ich bin überglücklich. Der zweite Sprung war richtig cool, ich glaube, mit dem habe ich es mir verdient, auf dem Podest zu stehen.“

Zu starker Wind sorgte gestern für die Absage der zweiten Konkurrenz in Ruka.

Weltcup in Ruka

 1. D.-A. Tande (NOR)  282,5 (131/142)

2. P. Aschenwald (AUT)  273,3 (129/143)

 3. Anze Lanisek (SLO)  272,4 (136,5/135)

4. Stefan Kraft (AUT)  271,4 (131/138)

5. D. Huber (AUT)  270,3 (134,5/133,5)

 6. R. Kobayashi (JPN) 267,3 (134/133)

 7. K. Geiger (GER)  263,5 (132,5/136,5)

 8. A. Semenic (SLO) 262,6 (131,5/136)

 9. Timi Zajc (SLO)  262,2 (137,5/127,0)

10. Jan Hörl (AUT)  259,3 (132,0/131,0)

17. Schlierenzauer (AUT) 246,5 (125,5/133,0)

Nicht für Finale qualifiziert: 36. Michael Hayböck (AUT)

Disqualifiziert (Anzug): J. A. Forfang R. Johansson, M. Lindvik (alle NOR), Peter Prevc (SLO)

Weltcup-Gesamtwertung

 1. Daniel-Andre Tande (NOR) 200 Punkte

 2. Anze Lanisek (SLO) 140

3. Philipp Aschenwald (AUT) 93

 4. Ryoyu Kobayashi (JPN) 90

 5. Kamil Stoch (POL) 75

 6. Timi Zajc (SLO) 72

 7. Karl Geiger (GER) 72

8. Stefan Kraft (AUT) 60

 9. Dawid Kubacki (POL) 58

10. Daniel Huber (AUT) 57

11. Jan Hörl (AUT) 51

22. Gregor Schlierenzauer (AUT) 19