Bildstein/Hussl mit perfekter Momentaufnahme

Sport / 04.12.2019 • 13:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Benjamin Bildstein und Vorschoter David Hussl haben bei der 49er-WM vor Auckland ihre Bugspitze in Front gebracht und die Führung in der Gesamtwertung übernommen. OESV

Ländle-Segelduo übernimmt Führung bei 49er-WM und hat sich im Kampf um die Tokio-Startplätze in Pole Position gesichert.

Auckland Benjamin Bildstein und David Hussl haben am zweiten Tag der Weltmeisterschaft der olympischen 49er-Segler vor Auckland ein beeindruckendes Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem ersten, zwei zweiten und einem fünften Rang in den vier Wettfahrten hat das Duo des YC Bregenz die Gesamtführung übernommen. Der 27-jährige Steuermann aus Wolfurt und sein gleichaltriger Vorschoter aus Terfens in Tirol halten nun bei 15 Punkten. „Wir sind natürlich irrsinnig zufrieden. Wir haben die im Vergleich zum Vortag für uns wesentlich besseren Bedingungen perfekt genützt, waren in allen vier Läufen vorne dabei und sind natürlich mit der Momentaufnahme mehr als zufrieden“, betont Steuermann Bildstein. „Doch wir sind noch nicht am Ziel unserer Träume und müssen weiter Vollgas geben.“

Erster Verfolger in der Gesamtwertung mit einem Zähler Rückstand sind die 2016-Olympiasieger und vierfachen Weltmeister Peter Burling/Blair Tuke aus Neuseeland, wiederum einen Zähler dahinter nehmen die bisherigen Gesamtführenden Erik Heil/Thomas Plößel aus Deutschland Rang drei ein.

Pole Position im Kampf um Olympiastartplatz

Im Kampf um eines der vier möglichen Nationentickets für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio nehmen die Polen Dominik Buksak/Szymon Wierzbicki mit zwölf Punkten Differenz auf das OeSV-Paradeduo den achten Rang ein. Dahinter folgen punktegleich die Niederlander Bart Lambriex/Pim van Vugt und das vierten Tokio-Startplatz in der Zwischenwertung nehmen aktuell Nevin Snow/Dan Wilson (USA) mit 29 Punkten und Platz elf ein.

Zum Abschluss des Qualifikationsdurchganges sind am Donnerstag vier Wettfahrten geplant. Anschließen erfolgt die Teilung des insgesamt 85 Boote aus 31 Nationen umfassenden Starterfeldes in Gold-, Silver- und Bronzefeet.