Deshalb muss Bizau Aufstieg in die VN.at-Eliteliga noch verschieben

Sport / 04.12.2019 • 12:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Aufgehoben ist nicht aufgeschoben: Bizau-Vereinschef Josef „Mofa“ Greber hat weiter den sportlichen Aufstieg im Visier. VN/STIPLOVSEK

Fußball-Verbandspräsidium sagt Nein zum Aufstieg für VL-Tabellenführer Bizau in die VN.at Eliteliga Vorarlberg. Hinterwälder können frühestens 2021/2022 aufsteigen.

BIZAU „Wir können nicht mitten in einer Saison die VFV-Bestimmungen ändern“, begründet VFV-Langzeitpräsident Horst Lumper die Entscheidung. Das Präsidium des Vorarlberger Fußballverbandes (VFV) hat nämlich in seiner Sitzung dem schriftlichen Antrag von Vorarlbergligaklub Kaufmann Bausysteme FC Bizau nicht stattgegeben. Dem Ansuchen des Wintermeisters, schon im Sommer 2020 trotz fehlender Platzgröße in die VN.at-Eliteliga aufzusteigen wurde eine Absage erteilt. Die Hinterwälder wollen es nun in der Saison 2020/21 schaffen und hoffen deshalb auf veränderte Aufstiegsbestimmungen für die nächste Saison. Den Antrag dafür muss der Klub, mit der Benennung eines Ausweichstadions bis Juni 2020 beim Verband eingebracht haben. „Wir müssen es akzeptieren“, so ein enttäuschter Bizau „Boss“ Josef Greber. Durch das Zurückwiesen des Antrag und dem Nichtaufstieg von Bizau erhält die Vorarlbergliga im Frühjahr noch mehr Spannung. Bizau führt fünf Zähler vor Alberschwende und acht Punkte vor Höchst und Lauterach bzw. neun Zähler auf Egg und Fußach die Tabelle überlegen an. Vom Zweiten Alberschwende bis zum Zehnten Schruns liegen nur sieben Punkte, das verspricht Dramatik pur um die zwei freien Aufstiegsplätze. VN-TK