Feller fällt länger aus, Walch fliegt nach

Sport / 05.12.2019 • 22:39 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Manuel Feller wird in der Steadman-Klinik in Vail erstversorgt.mf
Manuel Feller wird in der Steadman-Klinik in Vail erstversorgt.mf

Ski-Ass rechnet nicht mit einer Rückkehr vor Jänner.

Copper Mountain Schock in Österreichs alpinem Herren-Team in der Saison nach dem Rücktritt von Marcel Hirscher: Manuel Feller wird nach einem im Riesentorlauf-Training in Copper Mountain erlittenen Bandscheibenvorfall länger ausfallen. Der Tiroler rechnet nicht vor Jänner mit einer Rückkehr, und da müsse schon viel Glück dabei sein, meinte Feller in einem Interview auf der ÖSV-Website. Der 27-jährige Tiroler wird im Riesentorlauf in Beaver Creek durch den Lecher Magnus Walch (27) ersetzt.

„Wir waren den ganzen Nachmittag im Krankenhaus und ich bin jetzt schlussendlich infiltriert worden und man muss sagen, dass es auch 50 Prozent besser ist“, erzählte Feller. Der Slalom-Vizeweltmeister 2017 hatte schon einmal, vor fast exakt fünf Jahren, einen Bandscheibenvorfall erlitten. „Natürlich ist die Enttäuschung jetzt schon riesig. Ich war im Rücken wirklich stabil. Ich habe nie wirklich ein Gedanken darauf verschwendet, dass das noch einmal passieren könnte. Leider ist es jetzt so, da kann man eh nichts machen.“

Der Unfall im Training sei nicht so schlimm gewesen. „Es ist ein ziemlich aggressiver Schnee, da hat es mich so ein bisschen hinten draufgedrückt. Es war einfach so ein kleiner Impuls, wo dann so ein Stich war. Ich habe dann zuerst bei dem Rechtsschwung gar nicht viel gedacht, wollte den Linksschwung ansetzen und habe gemerkt, es funktioniert nicht. Dann waren eigentlich die größeren Probleme, irgendwie von dem Hang runterzukommen.“

Feller muss neben Vail wohl noch einige weitere Stationen auslassen. „Val d‘Isere kann man eigentlich auch abschreiben. Wenn wir echt viel Glück haben und alles irgendwie nach Plan verläuft, dann ist eventuell Mitte Saison wieder was möglich oder sagen wir einmal im Jänner“, glaubt Feller.