Starterlaubnis für alle ÖSV-Adler

Sport / 06.12.2019 • 22:59 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Daniel Huber hat sein Visier für den Weltcup in Nischnij Tagil mit dem dritten Platz in der Quali schon mal gut eingestellt.Gepa
Daniel Huber hat sein Visier für den Weltcup in Nischnij Tagil mit dem dritten Platz in der Quali schon mal gut eingestellt.Gepa

Huber landet in der Quali zum Weltcup in Russland auf Rang drei. Weitere fünf Athleten auch im Bewerb dabei.

Nischnij Tagil Daniel Huber ist in der Qualifikation für das Weltcup-Skispringen in Nischnij Tagil (RUS) bester Österreicher gewesen. Mit einem 131-m-Satz landete der 26-jährige Salzburger auf dem dritten Rang hinter den Norwegern Johann Andre Forfang und Weltcup-Leader Daniel Andre Tande. Mit Philipp Aschenwald (124,5 m) auf Rang sechs landete noch ein ÖSV-Mann in den Top Ten. Stefan Kraft wurde 13.

Sextett schaffte die Qualifikation

Dahinter schafften auch Jan Hörl als 21., Michael Hayböck (28.) und Gregor Schlierenzauer (37.) den Sprung in die Entscheidung am Samstag (15.30 Uhr/live ORF 1). Alle sechs ÖSV-Athleten sind damit beim ersten von zwei Einzelbewerben in Russland mit von der Partie. Nicht mit von der Partie sind hingegen starke Springer wie der Slowene Timi Zajc oder auch der japanische Evergreen des Skisprungzirkus, Noriaki Kasai. Beide scheiterten in der Qualifikation zu den Einzelbewerben in Nischnij Tagil. Katrin Ofner hat beim Weltcup-Auftakt der Ski-Crosser im Val Thorens als mit Abstand beste Österreicherin Rang sechs belegt. Nach dem Halbfinal-Out an vierter Stelle ihres Laufes belegte sie am Freitag im kleinen Finale Platz zwei. Andrea Limbacher (16.) trat zu ihrem Viertelfinale nicht an. Die sechs ÖSV-Herren schieden allesamt bereits im Achtelfinale aus und kamen nicht in die Top 20. Die Siege gingen an Sandra Näslund (SWE) und Kevin Drury (CAN).

Ausblick auf Weltcup im Montafon

Ofner zeigte sich erleichtert über ihr gutes Abschneiden beim Comeback. „Ich bin in erster Linie extrem froh darüber, dass ich wieder im Weltcup dabei bin und gleich so konkurrenzfähig war. In Summe bin ich happy, wie das Rennen gelaufen ist“, sagte die Steirerin, die in der Vorsaison kein Weltcup-Rennen bestritten hatte. Im Hinblick auf den Weltcup-Bewerb im Montafon von 11. bis 14. Dezember eine gute Standortbestimmung für das Ski Cross-Team.