18. Silber-Krone für Klauser Ringer

Sport / 08.12.2019 • 19:43 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der KSK Klaus musste sich Wals mit einem 68:45-Punkten beugen. VN/DS
Der KSK Klaus musste sich Wals mit einem 68:45-Punkten beugen. VN/DS

AC Wals holt sich den 33. Bundesliga- und 53. Mannschaftsmeistertitel.

Wals Mehr als 1500 Zuschauer bekamen im Final-Rückkampf der Ringer-Bundesliga in der Sporthalle Walserfeld einen packenden Kampfabend mit einem Favoritensieg zu sehen. Nach dem 34:22-Auswärtserfolg vor einer Woche ließ Gastgeber AC Wals auch im zweiten Titelduell gegen den KSK Klaus nichts anbrennen und holte mit einem 34:23-Tagessieg und einem Gesamtskore von 68:45-Punkten zum 33. Mal die höchste Auszeichnung in der seit 1975 in dieser Form ausgetragenen Ringer-Bundesliga.

Wie schon vor einer Woche entschied der alte und neue Titelträger neun der 14 Kämpfe für sich. Besonders in der griechisch-römischen Stilart zeigte sich die Überlegenheit des Rekordmeisters. KSK-Legionär Shota Glonti sorgte mit seinem 4:0-Erfolg über Helmut Mühlbacher zwar für einen perfekten Auftakt. Die nächsten fünf Duelle gingen aber allesamt an die Gastgeber, ehe Stefan Steigl mit seinem 3:1 für den 19:9-Zwischenstand sorgte.

Von 9:19 auf 17:19

Nach der Pause konnten Abdulnasir Deshen (57 kg) und Johannes Ludescher (130 kg) kurzfristig auf 17:19 bzw. anschließend Magomed Schuaipov (68 kg) auf 22:26 für die Equipe aus der Winzergemeinde verkürzen. Doch zu diesem Zeitpunkt stand längst fest, dass der KSK Klaus keine Chance mehr hat, den Rückstand zu egalisieren und der 18. Vizemeister war beschlossene Sache.

Bei der seit 1975 zum 45. Mal ausgetragenen Mannschaftsmeisterschaft der Österreichischen Ringssportverbands (ÖRSV) ist der SK Klaus mit neun Goldenen, 18 Silbernen und 13 Bronzenen zusammen mit Wals der einzige Verein, der bei allen Auflagen eine Medaille holte.

Ringen

Erste Bundesliga 2019

Finale, Rückkampf

AC Wals (M) – KSK Klaus 34:23 (97:56)

Hinkampf: 34:22 (84:37) für Wals; Gesamt: 68:45 (181:93) Wals

Die Kampffolge: 0:4, 3:4, 7:5, 11:5, 15:5, 18:6, 19:9, 19:13, 19:17, 22:18, 25:19, 26:22, 30:22, 34:23

Griechisch-römisch, 57 kg: Helmut Mühlbacher – Shota Glonti 0:4 (0:11), 130 kg: Markus Ragginger – Johannes Ludescher 3:0 (4:0), 62 kg: Erik Torba – Raphael Jäger 4:1 (15:4), 100 kg: Amer Hrustanovic – Dominic Peter 4:0 (11:0), 68 kg: Christoph Burger – Magomed Schuaipov 4:0 (12:0), 88 kg: Florian Marchl – David Halbeisen 3:1 (13:1), 77 kg: Benedikt Puffer – Stefan Steigl 1:3 (8:9)

Freistil 57 kg: Ahmedov Zelimkhan – Abdulnasir Deshen 0:4 (SN), 130 kg: Abdullah Eskil – Johannes Ludescher 0:4 (0:11), 62 kg: Erik Torba – Hizir Dorsuev 3:1 (5:5), 100 kg: Amer Hrustanovic – Dominic Peter 3:1 (3:2), 68 kg: Maximilian Ausserleitner – Magomed Schuaipov 1:3 (1:8), 88 kg: Amirkhan Visalimov – Laurin Hartmann 4:0 (12:0), 77 kg: Simon Marchl – Simon Hartmann 4:1 (13:1)

Die weitere Reihung: 3. RSC Inzing, 4. KSV Götzis, 5. AC Hörbranz, 6. KSV Söding, 7. AC Vollkraft Innsbruck, 8. KG Hötting/Hatting

Ehrentafel seit Einführung 1975 G S B Ges.

1. AC Wals 33 9 3 45

2. KSK Klaus 9 18 13 45

3. KSV Götzis 2 18 19 39

4. AC Hörbranz 1  4 5

5. RSC Inzing   3 3

Je einen dritten Platz gab es für ASKÖ Leoning (1975), die KG Nettingsdorf/Mörbisch (1989) und die KG Eisenstadt/Mörbisch (1993)

Zweite Bundesliga 2019

Endstand: 1. AC Wals Juniors, 2. KSV Götzis Juniors, 3. KG Wien, 4. URC Wolfurt, 5. URV Vigaun, 6. RSC Inzing Juniors, 7. KSK Klaus Juniors, 8. ASKÖ Leonding