Pinkelnig fühlte sich in Lillehammer richtig wohl

Sport / 08.12.2019 • 19:25 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Dornbirnerin Eva Pinkelnig ließ in Lillehammer zwei richtig starke Bewerbe vom Stapel. Als Belohnung gab es einen zweiten und fünften Platz.Gepa
Die Dornbirnerin Eva Pinkelnig ließ in Lillehammer zwei richtig starke Bewerbe vom Stapel. Als Belohnung gab es einen zweiten und fünften Platz.Gepa

Plätze zwei und fünf für Eva Pinkelnig beim Weltcupauftakt.

Lillehammer Die Dornbirnerin Eva Pinkelnig ist bereits früh in der Skisprung-Weltcupsaison top in Form. In Lillehammer sprang die 31-Jährige am Samstag auf den zweiten Platz, beim Springen am Sonntag belegte sie den starken fünften Rang. Vor allem der Podestplatz löste viel Freude aus. „Wir haben beide Spaß am Springen. Man sieht, es funktioniert ganz gut“, hatte Pinkelnig bereits nach ihrem ersten, 129 m weiten Sprung festgestellt. Der Spaßfaktor sollte auch danach hochbleiben. Denn ihre Zimmerpartnerin Chiara Hölzl belegte den dritten Platz. Pinkelnig (132 m) und Hölzl (128) tauschten im Finaldurchgang die Plätze, blieben aber beide – Pinkelnig zum vierten, Hölzl zum fünften Mal im Einzel – auf dem Podest. Mit Jacqueline Seifriedsberger (7.) und Marita Kramer (10.) klassierten sich zwei weitere Österreicherinnen in den Top Ten. Daniela Iraschko-Stolz landete in der Olympiastadt von 1994 nur auf Rang 23. Nur Weltcup-Titelverteidigerin Maren Lundby überflügelte beim Saisonauftakt der Skispringerinnen am Samstag alle. Vor Heimpublikum feierte die 25-jährige Lundby ihren 26. Weltcup­erfolg.

Vorfreude auf Klingenthal

Tags darauf war es erneut Maren Lundby, die ganz oben am Siegertreppchen stand, gefolgt von Chiara Hölzl, die Rang zwei belegte. Die 22-Jährige landete bei 131 und 119 Metern und lag 15,3 Punkte hinter der Norwegerin. Eva Pinkelnig landete auf dem starken fünften Rang. „Wir haben gut gearbeitet, und ich bin voll happy, dass es Chiara erneut auf das Podest geschafft hat,“ freute sich Pinkelnig mit Hölzl und blickte schon auf den nächsten Bewerb in Deutschland: „Auf Klingenthal habe ich schon richtig Lust, denn dort kann man weit springen, das gefällt mir“. Die erst 18-jährige Marita Kramer sorgte mit Rang neun für ihr zweites Top-Ten-Resultat en suite. Jacqueline Seifriedsberger hätte als Elfte fast noch als vierte ÖSV-Dame die besten Zehn geknackt. Auch Daniela Iraschko-Stolz (15.) und Lisa Eder (24.) sorgten für Weltcup-Punkte.

„So einen Start kann man nicht erwarten. ich versuche, jeden Sprung zu genießen.“

Skispringen

Skisprung-Weltcup der Damen in Lillehammer (Nor)

Sonntag

1. Maren Lundby (NOR)  267,1 Punkte (138,5 m/121,0 m)

2. Chiara Hölzl (AUT)  251,8 (131,0/119,0)

3. Sara Takanashi (JPN)  251,5 (133,5/126,5)

4. Ema Klinec (SLO)  248,9 (124,5/123,0)

5. Eva Pinkelnig (AUT)  240,5 (125,0/119,5)

6. Katharina Althaus (GER)  228,7 (123,5/114,5)

9. Marita Kramer (AUT)  215,2 (126,0/113,5)

Weiter: 11. Jacqueline Seifriedsberger 213,0 (119/120), 15. Daniela Iraschko-Stolz 208,5 (118/117), 24. Lisa Eder (alle AUT) 188,4 (112,5/116)

Samstag

1. Maren Lundby (NOR)  280,8 Punkte (138/135 m)

2. Eva Pinkelnig (AUT)  256,4 (129/132)

3. Chiara Hölzl (AUT)  255,3 (130/128)

4. Yuki Ito (JPN)  250,6 130,5/129,5)

Ema Klinec (SLO)  250,6 (129/132)

6. Katharina Althaus (GER)  247,4 (127,5/130,5)

7. Jacqueline Seifriedsberger (AUT)  239,6 (127/125)

Weiter: 10. Marita Kramer 231,5 (123,5/124), 21. Lisa Eder 203,9 (117,5/119), 23. Daniela Iraschko-Stolz 199,8 (120,5/113)

Weltcup-Gesamtstand (2 von 25 Bewerbe):

1. Lundby 200 Punkte, 2. Hölzl 140, 3. Pinkelnig 125. Weiter: 8. Seifriedsberger 50, 10. Kramer 55