Ein Spiel, das den Weg weist

Sport / 10.12.2019 • 23:05 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Neuauflage heute in Dornbirn: EC Bregenzerwald mit Torhüter Felix Beck gegen Lustenau und Verteidiger David Slivnik.vn-lerch
Neuauflage heute in Dornbirn: EC Bregenzerwald mit Torhüter Felix Beck gegen Lustenau und Verteidiger David Slivnik.vn-lerch

EC Bregenzerwald empfängt im Derby den EHC Lustenau.

Dornbirn Spiel fünf im Rahmen der österreichischen Eishockeymeisterschaft in der Gruppe West. Der EC Bregenzerwald hat heute (19.30 Uhr) im Ländle-Derby den EHC Lustenau in der Messeeishalle zu Gast – und der Gastgeber ist unter Druck. Nur bei einem Sieg nach 60 Minuten lebt bei der Mannschaft von Markus Juurikkala die Hoffnung auf Tabellenplatz zwei und dem damit verbundenen Einzug ins Halbfinale. Daneben würde man auch die Schützenhilfe der VEU benötigen, die im letzten Grunddurchgangsspiel am 19. Dezember beim EHC in der Rheinhalle antreten muss.

Formkurve zeigt nach oben

Beim EC Bregenzerwald zeigt die Formkurve nach oben, auch in der österreichischen Meisterschaft. Dem verpatzten Start in Feldkirch (1:6) folgte eine 3:4-Niederlage in Lustenau, zuletzt gab es einen 6:5-Overtimesieg gegen die VEU. Der Wälder-Neuzugang Johan Lorraine fiebert dem Spiel besonders entgegen, trug er doch in der vergangenen Saison noch für ein paar Spiele den EHC-Dress. Trainer Markus Juurikkala weiß, worauf es gegen Lustenau ankommt: „Der EHC hat ein paar Topspieler in seinen Reihen, die nicht zu Torchancen kommen dürfen. Auf der anderen Seite werden wir im Training daran arbeiten, unsere eigenen Möglichkeiten besser zu nützen.“

Es ist eine wegweisende Partie für beide, sagt EHC-Trainer Christian Weber zum lokalen Schlager. „Für den Bregenzerwald geht es um ganz viel. Wir wollen es auch nicht aufs letzte Spiel gegen Feldkirch draufankommen lassen.“ Ein Derby sei sowieso immer speziell, mit den sprichwörtlichen eigenen Gesetzen. „Wir werden bereit sein“, sagt Weber. Wenig Strafminuten zu nehmen wird ein Schlüssel sein. „Der EC Bregenzerwald ist statistisch in Überzahl stärker, wir haben in Unterzahl Vorteile.“ Die Form der Torhüter würde eine Rolle spielen, beim Gegner auch die Aufstellung. „Die Wälder haben einen großen Kader, man weiß nie so recht, wer am Spieltag auf dem Eis steht. Gegen Fassa waren sie das bessere Team, konnten aber die Chancen nicht nutzen.“ Bei der Weber-Equipe ist der Einsatz von Legionär Colin Long, der auch beim 1:4 zuletzt in Ritten wegen einer Krankheit gefehlt hatte, fraglich. Der EC Bregenzerwald muss Sam Antonitsch, Maximilian Egger, Maximilian Hohenegg, Leon Rüdisser und Marcel Wolf vorgeben. Dafür konnte Michael Rainer wieder ins Geschehen eingreifen, auch Julian Zwerger absolviert wieder Trainingseinheiten auf dem Eis. VN-ko

„Der EHC hat Topspieler in seinen Reihen, die nicht zu Torchancen kommen dürfen.“

Eishockey

Österreichische Meisterschaft, Gruppe West

Heute spielen

EC Bregenzerwald – EHC Lustenau 19.30 Uhr

SR Schauer, Wallner, Eisl, Spiegel

Bisher gespielt

VEU Feldkirch – Bregenzerwald 6:1 (1:1, 4:0, 1:0)

EHC Lustenau – Bregenzerwald 4:3 (0:1, 2:1, 2:1)

EC Bregenzerwald – VEU 6:5 n.V. (2:0, 3:3, 0:2)

VEU Feldkirch – Lustenau 3:2 n. P. (1:0, 1;2, 0:0)

Tabelle

1. VEU Feldkirch 3 1 1 0 1 14: 9 6

2. EHC Lustenau 2 1 0 1 0 6: 6 4

3. EC Bregenzerwald 3 0 2 1 0 10:15 2

So geht es weiter

Donnerstag, 19. Dezember 

EHC Lustenau – VEU Feldkirch 19.30 Uhr

Halbfinale: 23. und 25. Jänner

Finale: 6. und 8. Februar