Julian Eberhard trägt die Last

Sport / 12.12.2019 • 21:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der Biathlon-Weltcup in Hochfilzen geht mit dem Sprint los.

Hochfilzen Aufgrund der Krankheiten von Simon Eder und Dominik Landertinger trägt Julian Eberhard beim Heimbewerb in Hochfilzen noch mehr Last. Dass mit ihm vor allem in seiner Lieblingsdisziplin Sprint zu rechnen ist, hat er beim Weltcup-Auftakt in Östersund mit Rang neun bewiesen. „Das war eine gute Standortbestimmung, das gibt Sicherheit“, betonte Eberhard in Hochfilzen.

In Schweden hätten bei zwei Schießfehlern nur Nuancen auf einen absoluten Spitzenplatz gefehlt. „Vielleicht kann ich das hier nachholen“, meinte der 33-jährige Salzburger, der drei seiner vier Weltcupsiege in der schnellsten Disziplin über 10 km mit nur zwei Schießeinlagen geschafft hat. „Natürlich muss dafür alles passen, man braucht wahrscheinlich zehn Treffer, um ganz vorne dabei zu sein“, wusste der WM-Dritte im Massenstart um die Bedeutung einer fehlerfreien Arbeit am Schießstand.

Ein wichtiger Faktor im Sprint heute (14.20 Uhr) wird die Startnummer sein, da mit Niederschlag während des Rennens gerechnet wird. Deshalb könnte die Wahl der Startgruppe mitentscheidend sein. Eberhard: „Wir glauben zu wissen, wie es wird.“